Deutlicher Anstieg: Bereits mehr als 17.000 Blitze in Niedersachsen registriert
In diesem Jahr wurden in Niedersachsen bereits über 17.000 Blitze erfasst. Damit liegt die Zahl deutlich über dem Wert des gesamten Jahres 2025, das allerdings als extrem blitzarm galt.
Einmal ordentlich durchpusten ist ja okay, aber das flackert mir hier zu viel.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In Niedersachsen sind in diesem Jahr bereits über 17.000 Blitze registriert worden. Damit übertrifft die aktuelle Zahl den Wert des gesamten Jahres 2025, das sich durch eine außergewöhnlich geringe Blitzaktivität auszeichnete, bereits um das Doppelte. Dies geht aus den aktuellen Daten des zuständigen Informationsdienstes hervor. In diesem Jahr hat der Blitzinformationsdienst Aldis/Blids mit Sitz in Österreich bereits 17.130 sogenannte Wolke-Erde-Blitze in Niedersachsen registriert, wie die Tagesschau berichtet. Diese Art von Blitzen stellt den kleineren Anteil dar, der tatsächlich den Erdboden erreicht, während die meisten Blitze innerhalb der Wolken verlaufen. Im gesamten Jahr 2025 gab es insgesamt knapp 9.200 dieser Blitze.
Vergleich mit den Vorjahren
Die hohe Zahl im Vergleich zu 2025 bedeutet jedoch nicht, dass es in diesem Jahr außergewöhnlich oft blitzt. Vielmehr war das Jahr 2025 extrem blitzarm. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 zählte Aldis/Blids in Niedersachsen gut 27.200 Blitze, während es im Jahr 2023 rund 19.000 waren. Da viele Blitze meist im August auftreten, könnte die Zahl für das aktuelle Jahr noch weiter steigen.
Einfluss der Witterung
Ob es in einem Jahr häufig oder selten zu Blitzeinschlägen kommt, hängt direkt mit der Witterung zusammen. Die Bildung von Gewittern wird begünstigt, wenn Hitze und feuchte Luft zusammenkommen. In trockenen Jahren oder Jahren mit kühlen Sommern gibt es tendenziell weniger Blitze.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.