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Rekord beim Solarausbau auf Hamburgs öffentlichen Gebäuden

Hamburg verzeichnet einen Höchststand bei neuen Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden. Die CDU kritisiert das Tempo dennoch als zu langsam und fordert alternative Modelle.

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Mehr Solarstrom ist gut. Jetzt fehlt im Norden nur noch die Sonne dafür. — Rocky, Chefkolumnist
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In Hamburg ist im vergangenen Jahr eine Rekordzahl an Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden errichtet worden. Trotz dieser Steigerung übt die CDU-Opposition deutliche Kritik und bezeichnet das Tempo des Ausbaus als unzureichend. Der Senat plant nun eine Bestandsaufnahme der geeigneten Dach- und Fassadenflächen bis zum Jahresende.
Knapp 50 neue Solaranlagen wurden im vergangenen Jahr auf städtischen Gebäuden errichtet, die nicht zu Wohnzwecken dienen, wie beispielsweise Schulen oder Schwimmbäder. Nach Angaben der Hamburger Umweltbehörde können damit derzeit rund 3.700 Haushalte mit Strom versorgt werden. Hinzu kommen Anlagen auf Dächern von stadteigenen Unternehmen, wie dem CCH - Congress Center Hamburg. Dadurch konnte die gesamte Stromleistung um fast die Hälfte gesteigert werden, wie die Tagesschau berichtet. "Als Stadt legen wir beim Ausbau der Solarenergie endlich den Turbo ein", sagte Umwelt- und Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

CDU fordert schnelleres Vorgehen nach niedersächsischem Vorbild

Sandro Kappe von der Hamburger CDU kritisierte erneut das "Schneckentempo" beim Solarausbau. Wenn man so weitermache, dauere es noch Jahrzehnte, bis nur die Hälfte aller öffentlichen Dächer zur Stromerzeugung genutzt werden, sagte er. Kappe forderte, sich etwa an Niedersachsen ein Beispiel zu nehmen. Dort soll ein privater Anbieter - das Hamburger Unternehmen 1KOMMA5° - innerhalb kurzer Zeit hunderte öffentliche Dachflächen mit Solaranlagen ausstatten.

Bericht zur Eignung von Dachflächen angekündigt

Bis Jahresende will der Hamburger Senat zunächst einen Bericht dazu vorlegen, welche Dächer und Fassaden von öffentlichen Gebäuden in Hamburg überhaupt geeignet sind, erneuerbare Energie zu erzeugen.

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05.09., 04:12 Uhr