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Niedrigwasser und Wärme belasten die Oberweser

Durch das Niedrigwasser steigt die Temperatur der Oberweser, während der Sauerstoffgehalt sinkt. Dies gefährdet vor allem Lachse und Bachforellen, während andere Arten weniger betroffen sind.

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Warmes Wasser? Schmeckt dem Fisch nicht. Mir reicht ein kühles Bad. — Rocky, Chefkolumnist
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Wegen des Niedrigwassers heizt sich die Oberweser schneller auf und macht einigen Fischarten das Leben zunehmend schwer. Tagsüber erwärmt sich der Fluss auf bis zu 25 Grad Celsius, wodurch der Sauerstoffgehalt sinkt. Dennoch gehen Fachleute aktuell nicht von einem Fischsterben aus.
In der Weser bei Hessisch Oldendorf fiel der Sauerstoffgehalt am Freitag beispielsweise auf unter 7 Milligramm pro Liter (mg/L). „Das sei extrem niedrig“, sagt Gewässerwart des Anglervereins Bodenwerder-Heinsen Olaf Schmittendorf. Bei einem Sauerstoffgehalt von 4 mg/L müsse mit Fischsterben gerechnet werden, wie die Tagesschau berichtet.

Unterschiedliche Auswirkungen auf Fischarten

„Es gebe trotzdem aktuell keinen Grund zu dramatisieren“, sagt Schmittendorf. So sei nicht die gesamte Fischfauna bedroht. Probleme hätten vor allem Lachse und Bachforellen. Aale, Brassen und Döbel dagegen kämen mit der Situation besser klar.

Rückzugsorte in kühlerem Wasser

Im Übrigen könnten sich die bedrohten Fische auch schützen. Aus dem Bergland fließe an vielen Stellen kaltes, sauerstoffreiches Quellwasser in die Weser. „Dort sammelten sich die bedrohten Fische“, so Schmittendorf. Er gehe deshalb davon aus, dass es kein Fischsterben geben werde. Allerdings erwarten die meisten Fachleute, dass der Wasserstand in der Weser künftig weiter sinken wird.

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