Grüne fordern regionale Kooperation bei Krankenhausplanung für Bremerhaven
Die Grünen-Bürgerschaftsfraktion fordert einen runden Tisch zur Zukunft der gesundheitlichen Versorgung im Elbe-Weser-Dreieck. Dabei soll insbesondere das Klinikum Reinkenheide besser in die regionale Planung einbezogen werden.
Sprecher für Bremerhaven in der Grünen-Bürgerschaftsfraktion Michael Labetzke drängt auf rasches Handeln. „Es braucht jetzt unverzüglich, besser gestern als heute, einen runden Tisch mit den politischen Entscheidungsträgern aus Bremerhaven und den benachbarten Landkreisen“, sagt Michael Labetzke, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. „Es geht um nichts weniger als die Zukunft der gesundheitlichen Versorgung im Elbe-Weser-Dreieck.“ Bremerhaven müsse als Teil einer Region denken. Der Magistrat stehe in der Verantwortung, zügig eine tragfähige Lösung vorzulegen.
Forderung nach regionaler Planung auf Landesebene
Auch gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion Ralph Saxe sieht dringenden Handlungsbedarf und verlangt Verbesserungen auf Landesebene. „Der Schlüssel für eine gute Versorgung liegt in einer abgestimmten regionalen Planung“, betont er. Im niedersächsischen Landeskrankenhausplan würden Bremen und Bremerhaven bislang nicht erwähnt.
Vorbild Berlin und Brandenburg
Als Vorbild nennt Saxe die gemeinsame Krankenhausplanung von Berlin und Brandenburg. Das Klinikum Reinkenheide sei für die Versorgung im Land Bremen essenziell. Wegen der niedrigeren Lebenserwartung in Bremerhaven sei eine gut erreichbare Gesundheitsversorgung besonders wichtig.