Emder Werft holt Schwimmdock aus Kiel zur Kapazitätserweiterung
Die Emden Dockyard stärkt ihren Hauptstandort mit einem ehemaligen Kieler Schwimmdock. Die Werft verzeichnet eine hohe Auslastung mit Aufträgen bis ins Jahr 2027.
Moin! Mehr Platz für Pötte in Emden – läuft bei denen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Emden Dockyard (EWD) erweitert ihre Kapazitäten am Hauptstandort in Emden durch ein Schwimmdock aus Kiel. Ein Schleppverband mit dem Schlepper „VB Bremerhaven“ und dem ehemaligen Schwimmdock 2 der Lindenau-Werft traf in dieser Woche bei dem Unternehmen ein. Die Werft ist nach eigenen Angaben mit Reparatur- und Modernisierungsaufträgen für Schiffe nahezu jeder Art bis 2027 gut ausgelastet. Mit der Überführung des Schwimmdocks schloss die EWD zugleich ihren Unternehmenszweig EWD Kiel auf dem Gelände der ehemaligen Lindenau-Werft. „Unser Hauptstandort in Emden ist so gut ausgelastet, dass das zusätzliche Dock nun zu einem guten Zeitpunkt kommt“, sagt EWD-Geschäftsführer Björn Sommer. Derzeit ist das Unternehmen, das 150 Mitarbeiter hat, bis April 2027 ausgelastet, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.
Volle Auftragsbücher in Emden
Drei Selbstentlader-Schiffe kommen ab Februar 2027 nacheinander für Klasse-Erneuerungsarbeiten in die Docks. Zudem werden zwei Fähren für die Ostfriesischen Inseln erwartet. Weitere Stamm- und Neukunden steuern die Emden Dockyard für Klasse-Arbeiten an. Die EWD ist seit Anfang 2020 Teil der Bremerhavener Benli Group.
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