Neuer Burger-Trend erreicht Bremerhaven
Ein viraler Chicken-Burger aus den sozialen Medien erobert Bremerhaven. Gastronom Arthur Schäfer bietet in seinem Lokal eine eigene Variante zum Selbstbelegen an.
Ein bestimmter Chicken Burger begeistert seit einigen Wochen zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien. In Deutschland wurde der Hähnchen-Burger durch die Schnellrestaurant-Kette Nhas City Chicken in Berlin bekannt, während er auch beim Konkurrenten McDarwish‘s Crispy auf der Karte steht. Beide Ketten diskutieren noch darüber, wer den Burger aus dem Libanon hergebracht hat. Nun verleiht Gastronom Arthur Schäfer dem Gericht im Lokal „Foodart Bremerhaven - Cakes and Bowls“ in der Bürgermeister-Smidt-Straße 148 seinen eigenen Touch, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.
Selbstbelegen für den Instagram-Effekt
Statt Brathähnchen direkt vom Grill gibt es in Schäfers Lokal mariniertes Pulled Chicken, das er auch für Bowls verwendet. Das saftige und würzige Hähnchenfleisch wird zusammen mit den anderen Zutaten auf einem Teller serviert, sodass die Gäste den Burger selbst belegen können. Der Hauptgrund dafür ist der geschmolzene Käse auf den Brötchenhälften, der beim Auseinanderziehen Fäden zieht. „Würden wir den Burger schon vorher belegen, würde dieser ‚Instagram-Effekt‘ wegfallen“, so Schäfer.
Zutaten und Servierweise
Zu dieser Burger-Variation erhalten die Gäste selbst eingelegte rote Zwiebeln und Chili-Gürkchen sowie Handschuhe, damit die Hände beim Essen des saftigen Burgers sauber bleiben. Auch eine Knoblauch-Soße gehört dazu. Hier empfiehlt der Gastronom: „Den Burger am besten in die Soße dippen, dann kommt der Geschmack besser zur Geltung.“
Obwohl das Essen durch das saftige Hähnchen und drei Sorten geschmolzenen Käse auf einem weichen Brioche-Bun abenteuerlich ist, läuft der Verkauf gut an. Bereits am ersten Tag wurden bis 16 Uhr rund zwei Dutzend Burger verkauft. Schäfer hatte den Burger zuerst selbst in Berlin bei Nhas City Chicken gekostet und bietet seine abgewandelte Form seit Mittwoch täglich für 8,90 Euro an – solange der Vorrat reicht.