Ferienbeginn im Süden sorgt für massive Staus im Norden
Wegen des Ferienstarts in den letzten Bundesländern drohen am Wochenende lange Staus im Norden. Der ADAC rät Reisenden, auf Randzeiten auszuweichen und mehr Zeit einzuplanen.
Wie die Tagesschau berichtet, ist das Staurisiko vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und ab Sonntagnachmittag besonders hoch. Neben den Urlaubern belasten auch der Rückreiseverkehr sowie die An- und Abreise zu Veranstaltungen wie dem Wacken Open Air die Straßen. Laut ADAC und der Autobahngesellschaft müssen Autofahrer vor allem auf den Strecken zu den Küsten deutlich mehr Zeit einplanen.
Die staubelasteten Strecken im Detail
Besonders betroffen ist das Nadelöhr Hamburg sowie die Urlaubsrouten Richtung Nord- und Ostsee. Laut der Staurisikokarte der Autobahn GmbH ist auf folgenden Abschnitten mit erheblichem Stau zu rechnen: Auf der A1 zwischen Sereetz und Scharbeutz sowie zwischen dem Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe. Auf der A7 betrifft dies den Bereich rund um Hamburg sowie die Strecke zwischen Rendsburg/Büdelsdorf und dem Kreuz Rendsburg im Bereich der Baustelle Rader Hochbrücke. Zudem sind die A23 zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Pinneberg-Nord, die A24 zwischen Witzhave und Schwarzenbek/Grande sowie die A20 und A21 in Richtung der Küsten stark stauanfällig.
Besondere Engpässe auf der A1 und A7
Auf der A1 zwischen Lübeck und Fehmarn drohen laut ADAC am Wochenende besonders lange Staus. Der stärkste Verkehr in Richtung Ostsee wird am Freitagnachmittag und Samstagvormittag erwartet, während am Sonntagabend der Rückreiseverkehr sowie Tagesausflügler für volle Straßen sorgen. Auch auf der A24 im Lauenburgischen erwartet der ADAC am Wochenende lange Staus, wo zudem verschiedene Baustellen den Verkehrsfluss verlangsamen. Auf der A7 kam es bereits am vergangenen Wochenende am Kreuz Rendsburg und der Baustelle der Rader Hochbrücke zu kilometerlangen Staus, die sich bis zu den Grenzübergängen nach Dänemark fortsetzten.
Empfehlungen für Autofahrer
Um den schlimmsten Staus zu entgehen, empfiehlt der ADAC, Fahrten in die Randzeiten zu verlegen und entweder sehr früh oder spät abends zu starten. Autofahrer sollten auf allen Routen mindestens 30 Minuten und mehr an zusätzlicher Fahrzeit einkalkulieren. Zudem wird betont, wie wichtig es ist, im Stau eine Rettungsgasse zu bilden.