Erste aufgepäppelte Seehund-Heuler der Saison kehren in die Nordsee zurück
Die Seehunde Benno und Tilda wurden rund drei Monate in der Station Friedrichskoog aufgepäppelt. Nun werden sie als erste Heuler dieser Saison wieder ausgewildert.
Tschüss Benno und Tilda! Lasst euch den Hering schmecken und meidet die Badegäste.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die ersten Seehund-Heuler der Saison, Benno und Tilda, werden am Donnerstagmittag in die Freiheit entlassen. Zuvor wurden die beiden Jungtiere rund drei Monate lang in der Seehundstation in Friedrichskoog aufgepäppelt. Nun haben sie das nötige Mindestgewicht erreicht, um wieder selbstständig in der Nordsee leben zu können. Die beiden Heuler kamen bereits im Mai im Alter von nur wenigen Tagen in die Station im Kreis Dithmarschen, wie die Tagesschau berichtet. Nach Angaben der Seehundstation lernten sie dort während ihres Aufenthalts unter anderem, selbstständig Fisch zu fressen. Zudem mussten die Tiere ein Körpergewicht von mindestens 25 Kilo erreichen, um für die Auswilderung bereit zu sein.
Voraussetzungen für die Freilassung
Der Seehundstation zufolge müssen die Jungtiere vor ihrer Freilassung noch eine Abschlussuntersuchung und schließlich eine Genehmigung durch die Nationalparkverwaltung erhalten. Dies gilt auch für einige weitere Seehunde, die in den kommenden Wochen ausgewildert werden sollen.
Ende der Geburtenzeit
Aktuell neige sich die Geburtenzeit dem Ende zu, so die Seehundstation. Funde von allein liegenden Tieren könnten aber weiterhin über die "Robben-App", die Polizei oder die Seehundstation direkt gemeldet werden.
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