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Uni Göttingen erforscht Einfluss von Trockenheit auf Rübenfliegen

Eine Studie der Universität Göttingen zeigt, dass mäßige Trockenheit die Entwicklung von Rübenfliegen-Larven begünstigt, während extreme Dürre auch den Schädlingen schadet.

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Mäßig trocken mag ich höchstens meinen Humor. Den Rüben hilft das leider auch nicht. — Rocky, Chefkolumnist
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Eine neue Studie der Universität Göttingen zeigt, wie sich unterschiedliche Stufen von Trockenheit auf Nutzpflanzen und deren Schädlinge auswirken. Während mäßige Trockenheit die Entwicklung von Schädlingen begünstigt, schadet extreme Dürre sowohl den Pflanzen als auch den Insekten. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Landwirtschaft.

Auswirkungen mäßiger Trockenheit auf Zuckerrüben

Das Forschungsteam der Universität Göttingen untersuchte für die Studie die Reaktionen von Zuckerrüben und Rübenfliegen auf verschiedene Trockenheitsstufen, wie die Tagesschau berichtet. Bei einer mäßigen Trockenheit wächst die Pflanze nach Angaben der Universität zwar weniger, allerdings steigt in ihren Blättern die Konzentration bestimmter Nährstoffe an. Dies führt laut der Studie dazu, dass die Larven der Rübenfliegen besonders gut wachsen und in der Folge große Fraßschäden verursachen.

Große Dürre schadet auch den Schädlingen

Eine starke Trockenheit wirkt sich hingegen sowohl auf die Zuckerrübe als auch auf die Entwicklung der Larven nachteilig aus. In diesem Fall legten die Fliegenweibchen weniger Eier in die stark durch Trockenheit gestressten Pflanzen ab. Die gewonnenen Ergebnisse liefern nach Angaben der Universität neue Einblicke in die Art und Weise, wie sich klimatische Veränderungen auf die Beziehungen zwischen Pflanzen und Schädlingen auswirken können. Zudem bietet die Studie der Landwirtschaft wichtige Ansatzpunkte, um den Anbau von Kulturpflanzen widerstandsfähiger zu machen.

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