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Forderung nach gemeinsamer Wildtierhilfe für Bremen und Bremerhaven

Die geplante Wildtierauffangstation im Land Bremen sorgt für politische Diskussionen. FDP und SPD fordern, dass bei der Neuregelung auch Bremerhaven von Anfang an berücksichtigt wird.

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Hauptsache, die Seehunde müssen für die Hilfe kein Visum in Bremen beantragen. — Rocky, Chefkolumnist
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Das Land Bremen plant die Einrichtung einer eigenen Wildtierauffangstation für in Not geratene Tiere. Während sich die Bremische Bürgerschaft Ende August mit der künftigen Organisation der Wildtierhilfe befassen soll, fordern FDP und SPD eine gemeinsame Lösung, die auch Bremerhaven einschließt. Dies berichtet die Nordsee-Zeitung.

Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Bremerhaven Bernd Freemann begrüßt die Befassung in der Bürgerschaft. „Die Diskussion zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Es ist richtig, jetzt eine tragfähige und nachhaltige Lösung für das Land Bremen auf den Weg zu bringen“, so Freemann.

Forderung nach Gleichbehandlung beider Städte

Freemann betont: „Das Land Bremen besteht aus zwei Städten. Deshalb muss eine Lösung von Anfang an Bremen und Bremerhaven gleichermaßen im Blick haben. Eine Lösung für Bremen ist noch keine Lösung für das Land Bremen.“ Am Ende müsse eine Regelung stehen, die auch in Bremerhaven eine schnelle und fachgerechte Versorgung verletzter Wildtiere gewährleistet.

SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Holger Welt erklärt, Bremerhaven solle „selbstverständlich“ mitgedacht werden. „Es ist uns wichtig, dass für verletzte, geschwächte, kranke, hilflose oder verwaiste Wildtiere zukünftig eine tiermedizinische Versorgung sichergestellt wird.“

Gemeinsame Erarbeitung einer Lösung

Die Landestierschutzbeauftragte solle gemeinsam mit den Tierheimen in Bremen und Bremerhaven sowie Tierschutzorganisationen eine Lösung erarbeiten.

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