Arbeiten im Verbindungshafen: Lloyd Werft macht Schwimmdock III startklar
Das Schwimmdock III der Lloyd Werft wird im Verbindungshafen von Schlamm befreit. Die Maßnahme bereitet das Dock auf zwei größere Aufträge im August vor.
Entschlammung für anstehende Großaufträge
Wie Betriebsleiter der Lloyd Werft Sven May auf Anfrage mitteilte, werden diese Arbeiten immer projektbezogen ausgeführt. Zuletzt war dies im Sommer 2024 vor der Eindockung des 198 Meter langen Kreuzfahrtschiffes „Europa“ der Fall, berichtet die Nordsee-Zeitung.Weil nach Angaben von May im August zwei größere Aufträge von Bredo Dry Docks gebucht sind, muss die Dockgrube im Auftrag der Lloyd Werft entschlammt werden. Anschließend kann das Dock mit einer Hebefähigkeit von 35.000 Tonnen für das Einfahren eines Schiffes auf die notwendige Tiefe im Hafen abgesenkt werden.
Spezialschiff „Jan“ im Einsatz
Aktuell kommt für zwei Tage das Spezialschiff „Jan“ zum Einsatz, ein Wasserinjektionsgerät (WI) der Meyer & van der Kamp GmbH & Co. KG aus Varel. Es wird zur umweltschonenden und kostengünstigen Unterhaltungsbaggerung von Fahrrinnen und Häfen eingesetzt. Wasserstrahldüsen tragen dabei große Mengen Wasser mit geringem Druck in die Gewässersohle ein. So entsteht über dem Boden ein Wasser-Sediment-Gemisch. Das Bodenmaterial wird nicht entnommen, sondern vor Ort in Suspension gebracht und durch natürliche hydrodynamische Prozesse umgelagert.Nach derzeitiger Planung soll das Schwimmdock bereits am Freitag wieder seinen angestammten Platz im Verbindungshafen einnehmen.