Traditionelles Weserschwimmen in Sandstedt erfolgreich absolviert
Beim diesjährigen Hermann-Allmers-Schwimmen haben zahlreiche Teilnehmer die Weser durchquert. Dank der Unterstützung von DLRG und Feuerwehr verlief die Traditionsveranstaltung reibungslos und sicher.
Weser-Schwimmen? Hauptsache, die Badehose sitzt stramm bei der Strömung. Moin!
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das traditionelle Hermann-Allmers-Schwimmen hat erneut zahlreiche Teilnehmer angezogen, die gemeinschaftlich die Weser durchquert haben. Dank umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen und der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer verlief die Veranstaltung erfolgreich. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Atmosphäre und der Organisation vor Ort. Bereits im Vorfeld waren bei der Gemeinde viele Anmeldungen eingegangen, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Viele registrierten sich auch direkt vor Ort, denn Sicherheit stand an erster Stelle. So wurde jeder Name beim Einstieg ins Wasser und beim Verlassen der Weser wieder abgehakt. Vorher wies DLRG-Einsatzleiter Marvin Schenk alle Teilnehmer auf die Sicherheitsbestimmungen hin. „Auch wenn ihr mit ablaufendem Wasser schwimmt, ist die Strömung auf der Weser nicht zu unterschätzen“, so Schenk. Die DLRG-Ortsgruppe Hagen wurde von pfünf weiteren Ortsverbänden aus ganz Deutschland unterstützt.
Sicherheit auf dem Wasser und Start am Fähranleger
„Wir flankieren das ganze Teilnehmerfeld mit unseren Booten und Boards, um auch Teilnehmer aufnehmen zu können, die die Kräfte verlassen“, sagt DLRG-Pressesprecher Moritz Grimm. Die 22 Grad Wassertemperatur waren für die meisten angenehm. Auch eine Rollstuhlfahrerin aus Bremerhaven wurde am Hafen in Sandstedt von der DLRG abgeholt und zum Startplatz am Fähranleger gebracht. Dort startete sie mit den anderen, nachdem der stellvertretende Bürgermeister Heinz Bühring das Signal gegeben hatte. „Ich kam zwar als Letzte ins Ziel, aber es war ein tolles Erlebnis, das ich gern wiederholen möchte“, sagte die Rollstuhlfahrerin Katrin.An Land betreuten die Freiwilligen Feuerwehren aus Sandstedt und Rechtenfleth die Teilnehmer. Da das Allmersheim in Rechtenfleth zurzeit renoviert wird, wurde die Siegerehrung in der „Weserhenne“ am Fähranleger in Sandstedt abgehalten. Die Feuerwehrkameraden hatten einen Shuttleservice von Rechtenfleth eingerichtet.
Ehrung für langjährige Treue
Der stellvertretende Bürgermeister Heinz Bühring sowie die Ortsvorsteher Falko Wahls-Seedorf (Sandstedt) und Hardy Köhler (Rechtenfleth und Hermann-Allmers-Gesellschaft) nahmen die Siegerehrung vor. „Eigentlich ist das ja keine Siegerehrung, denn ‚Dabeisein ist alles‘ ist das, was hier zählt“, sagte Bühring. „Deshalb soll den Pokal in diesem Jahr jemand haben, der schon lange dabei ist.“ Darüber konnte sich Rainer Berbalk aus Bremerhaven freuen, der hier schon zum zehnten Mal gestartet war.Bühring dankte allen Organisatoren, Helfern und Sponsoren, die zum Gelingen dieser beliebten Veranstaltung beigetragen hatten. Für alle Teilnehmer gab es Erinnerungsmedaillen, und von vielen Schwimmern war bei der Übergabe zu hören: „Macht weiter so, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“
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