Streifenfreie Sicht: Drei Profi-Tipps für die Fensterreinigung
Fensterputzen gehört zu den mühsamsten Aufgaben im Haushalt. Ein professioneller Glasreiniger erklärt, wie Scheiben mit einfachen Mitteln und ohne Kratzer sauber werden.
Fenster putzen? Ich warte einfach auf den nächsten kräftigen Nordseeschauer. Spart Zeit.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das Putzen von Fensterscheiben erfordert oft viel Mühe und Geduld. Ein Experte für Glasreinigung gibt praktische Ratschläge, wie sich Schmutz materialschonend und effektiv entfernen lässt. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung und das passende Werkzeug an. Für eine klare Sicht sorgt am besten die richtige Planung, denn Fenster sollten idealerweise an Tagen ohne großen Sonnenschein geputzt werden, berichtet die Nordsee-Zeitung. Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist Glasreiniger Matthias Walter aus Schneverdingen, der auch spektakuläre Bauwerke wie das Klimahaus in Bremerhaven reinigt. Er rät dazu, bei der Arbeit die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Wenn schmutzige Stellen mit Reinigungsmittel benetzt sind, sollten sie mit einem Küchenpapier feucht gehalten werden. Die meisten Probleme sollen so innerhalb von 30 Minuten verschwinden. Diese Methode darf allerdings nicht auf Holz- oder Korkflächen angewendet werden.
Vorbereitung und die passenden Reinigungsmittel
Vor der eigentlichen Reinigung sollten die Fensterrahmen mit einem Pinsel oder dem Staubsauger ausgesaugt werden. Um das Material nicht zu beschädigen, rät der Profi davon ab, aggressive Reinigungsmittel oder Scheuermittel zu benutzen. Stattdessen sind normale Alkoholreiniger und Glasreiniger völlig ausreichend. Er betont, dass er selbst beim Klimahaus ohne den Einsatz von Chemie auskommt.
Schmutz schonend lösen
Um den Dreck zu lösen, hilft es, das Reinigungsmittel auf den schmutzigen Stellen länger einwirken zu lassen. Auf keinen Fall dürfen Spachtel oder andere kratzende Objekte auf Glas oder Rahmen eingesetzt werden, da sonst bleibende Schäden entstehen können.
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