Wiederaufbau auf Trischen verzögert sich nach Brand
Nach dem Brand der Vogelwarthütte auf der Insel Trischen planen der NABU und die Nationalparkverwaltung den Wiederaufbau. Bis dahin wird die unbewohnte Vogelinsel vom Festland aus betreut.
Die streng geschützte Insel Trischen im Nationalpark Wattenmeer ist Heimat und Brutort vieler Vögel. Die Überwachung führte bislang immer ein Vogelwart des NABU durch, bis Anfang Juli seine Hütte abgebrannt war. Seitdem das Haus des Vogelwarts abgebrannt ist, ist die Insel unbesetzt und die wichtigen Vogelzählungen können nicht mehr stattfinden. Der NABU und die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteins wollen die Betreuung der Vogelinsel dennoch sicherstellen.
Regelmäßige Betreuung vom Festland
Die Betreuung der Insel werde nun sehr regelmäßig vom Festland mit Fahrten nach Trischen erfolgen, teilte die Nationalparkverwaltung auf NDR-Anfrage mit, wie die Tagesschau berichtet. Ein kurzfristiger Wiederaufbau der Hütte ist in der Brutsaison jedoch nicht möglich. Eine Baumaßnahme an einem ökologisch so wertvollen und empfindlichen Ort wie Trischen sei ein anspruchsvolles Vorhaben und erfordere eine gründliche Planung, so die Verwaltung. Pläne über den Wiederaufbau der Hütte können die Verantwortlichen möglicherweise im Herbst vorlegen.
Betreten der Insel weiterhin verboten
Sowohl der NABU als auch die Nationalparkverwaltung weisen darauf hin, dass das Betreten der Insel nach wie vor strengstens verboten ist.