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Tourismus-Boom in Dagebüll: Autofreie Ausflüge nach Föhr besonders beliebt

Der Küstenort Dagebüll verzeichnet derzeit hohe Besucherzahlen. Besonders beliebt bei den Urlaubern sind spontane Tagesausflüge auf die nahegelegene Insel Föhr.

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Ohne Auto nach Föhr? Spart Sprit und schont den Deich. Recht so. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Küstenort Dagebüll erlebt derzeit einen touristischen Ansturm, der durch neue Bauprojekte und Veranstaltungen belebt wird. Neben Aktivitäten vor Ort zieht es viele Urlauber für Tagesausflüge auf die nahegelegene Insel Föhr, die bequem ohne Auto erreichbar ist. Zahlreiche Gäste nutzen die regelmäßigen Fährverbindungen für spontane Ausflüge.

Der kleine Küstenort Dagebüll hat Hochkonjunktur. Das neue Bauprojekt „The View“ ist fertiggestellt, und Veranstaltungen wie „Dienstags am Deich“ locken Hunderte von Besuchern zum Deichtorplatz, wie die shz berichtet. Beliebt sind Spaziergänge am Deich oder Ausflüge in die Umgebung, etwa nach Dänemark, Flensburg oder Friedrichstadt. Die Gäste haben jedoch einen klaren Favoriten, der ohne Auto erreichbar ist: die Insel Föhr.

Spontane Ausflüge und Fahrradtouren auf Föhr

Gerade sind die Tagesgäste zurück von ihrem Ausflug nach Föhr. Familie Hill aus der Nähe von Kaiserslautern ist begeistert. „Das hat uns richtig gut gefallen.“ Das fröhliche Trio hat nicht lange geplant. „Wir sind morgens spontan mit der Fähre herüber.“ Bei der Touristinformation hatten die Hills erfahren, dass es regelmäßig Inselrundfahrten gibt, die den Fährzeiten angepasst sind. „Wir haben eine Menge gesehen, sind über die ganze Insel Föhr mit den schönen Dörfern gefahren.“ Die launige Moderation während der 90-minütigen Fahrt sei gut angekommen. Zurück in Wyk haben sich die Pfälzer in Ruhe durch die Gassen treiben lassen. Die Reetdachhäuser und die vielen Rosen an den Hauswänden entzückten die Urlauber besonders.

Auch andere Besucher teilen diese Begeisterung. Ulrike und Petra aus Pforzheim und Berlin sind mit einer größeren Gruppe auf Föhr gewesen. „Es hat uns gut gefallen“, sagen sie übereinstimmend. Gemeinsam haben sie die Insel auf dem Fahrrad erkundet. Vanessa aus Dortmund hat sich mit Freunden auf Föhr getroffen. Hund „Sula“ musste natürlich mit. „Mir gefällt es immer gut auf Föhr“, sagt sie. Das quirlige Wyk bietet genügend Möglichkeiten zum Treffen, und der kleine Hund ist ein Strandfan. Wie viele andere kommt die Dortmunderin mit ihrer Familie öfter an die Nordseeküste, am liebsten nach Dagebüll.

Strandurlaub und Sehnsucht nach Amrum

Die Dagebüll-Urlauber Diana und Mina aus der Schweiz haben den Tag auf Föhr hingegen am Strand verbracht. „Wir haben den Tag genossen“, erzählen sie entspannt. Mit Kleinkind im Kinderwagen und dem Maltesermischling „Olaf“ ging es gleich in Richtung Strand, berichten die Frauen. „Zum Glück war es nicht so windig wie in Dagebüll.“

Der Urlauber Wolfgang ist dagegen ein echter Amrum-Fan. „Irgendwann mache ich da mal Urlaub.“ Einstweilen ist er in Dagebüll untergebracht, gönnt sich aber einen Tagesausflug. Ein weiterer Föhr-Freund ist Riewert aus dem Ort Meyn zwischen Leck und Flensburg. „Mache ich immer wieder“, sagt er. Ihm gefällt das Ambiente, die Mischung aus Grün und Strand. Heute ist er samt Ehefrau angereist, um „Dienstags am Deich“ zu erleben.

Besondere Atmosphäre auf den Halligen

Ganz zum Schluss treffen wir zwei Hallig-Enthusiasten. Jan und Dirk genießen dort die besondere Atmosphäre. „Jan ist zu Besuch in Dagebüll“, sagt Dirk, der in Niebüll wohnt. „Klare Ansage, wir fahren als Highlight auf die Hallig.“ Die Auswahl ist vorhanden, ob Hooge, Langeness oder Oland. Alle drei sind bequem von Schlüttsiel aus erreichbar. Wer es sportlich mag: Von Dagebüll aus sind es nur 7 Kilometer zu Fuß am Deich entlang.

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