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Zustellgesellschaft Schleswig-Holstein bezieht neues Depot in Itzehoe

Die Zustellgesellschaft Schleswig-Holstein hat ihren Standort in Itzehoe verlegt. Im neuen Verbunddepot im Gudewill-Park werden Tageszeitungen und Briefe nun gemeinsam für die Zustellung vorbereitet.

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Die Zustellgesellschaft Schleswig-Holstein hat ihre Logistik in Itzehoe modernisiert und ein neues Depot im Gudewill-Park bezogen. Seit dem 1. Juli werden von dem neuen Standort aus Tageszeitungen, Briefe und Prospekte in einer sogenannten Hybridzustellung gemeinsam vorbereitet und verteilt. Der Umzug bietet den Beschäftigten deutlich mehr Platz und optimiert die täglichen Abläufe.

Nachts werden in Itzehoe und Umgebung die Norddeutsche Rundschau und andere Sendungen von der Zustellgesellschaft Schleswig-Holstein ausgeliefert, wie die shz berichtet. Während die meisten Menschen noch schlafen, herrscht im neuen Depot im Gudewill-Park an der Oelixdorfer Straße bereits Hochbetrieb. Mitten in der Nacht rollen die ersten Transporter auf das Gelände. Druckfrische Ausgaben der Norddeutschen Rundschau aus dem shz-Druckzentrum in Pinneberg treffen gemeinsam mit Fremdzeitungen, Prospekten und Briefsendungen ein. Seit dem 1. Juli hat die Zustellgesellschaft ihren bisherigen Itzehoer Standort am Sandberg aufgegeben und ist in die neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen Gudewill-Kaserne umgezogen. Von hier aus werden insbesondere die Zeitungen für Itzehoe und die umliegenden Gemeinden auf den Weg gebracht.

Effizientere Abläufe durch Hybridzustellung

„Hier haben wir deutlich mehr Platz“, sagt Regionalleiter Süd bei der ZG Bastian Damerow. Das neue Verbunddepot biete bessere Bedingungen für die tägliche Arbeit und für die sogenannte Hybridzustellung, bei der Tageszeitungen, Briefe und Prospekte gemeinsam ausgeliefert werden. Mit dem Umzug haben sich auch die Abläufe verändert. „Während die Zusteller ihre Zeitungen früher an ihnen bekannten Ablagestellen aus bereitgestellten Kisten abholten, kommen sie heute direkt ins Depot“, erklärt der Regionalleiter. Dort verteilt der Frühdienst zunächst die angelieferten Zeitungen auf die einzelnen Zustellwagen und Brieftaschen der vielen Zusteller. Anschließend sortieren die Zusteller selbst ihre Briefsendungen an großen Sortiertischen in der Reihenfolge ihrer Tour, bevor sie sich noch vor Sonnenaufgang auf den Weg machen.

Ein wesentlicher Unterschied zu früher ist, dass die Briefe inzwischen gemeinsam mit der Zeitung zugestellt werden. „Vor einigen Wochen wurden die Briefe noch in einer zweiten Lieferrunde ausgetragen. Heute erfolgt alles in einem Arbeitsgang als Hybridzustellung“, so Damerow. Die gemeinsame Zustellung spare Wege und mache die Touren effizienter. Mit der neuen Verbundlösung verändert sich aber auch die Struktur der Beschäftigung. Weiterhin sind geringfügig Beschäftigte im Einsatz. Es entstehen aber zunehmend größere Zustellbezirke, in denen Mitarbeiter in Vollzeit die Verlagsprodukte zustellen. „Wir suchen daher weiterhin Menschen, die bei uns in Vollzeit tätig sein möchten“, hofft Damerow auf weitere Mitarbeiter. Je nach Zustellgebiet sind die Zusteller mit Fahrzeugen der Zustellgesellschaft, Lastenrädern oder E-Bikes unterwegs. Die Tageszeitung wird an sechs Tagen in der Woche zugestellt, Briefsendungen werden nur von montags bis freitags verteilt.

Mehr Platz am neuen Standort

Für Zustellerin und stellvertretende Depotleiterin Angela Steppat aus Kremperheide spielt der neue Standort kaum eine Rolle. „Ob ich nach der Zeitungszustellung zum Sandberg oder zum Gudewill-Park fahre, ist egal“, sagt die 51-Jährige. Die Arbeit habe sich durch den Umzug für sie kaum verändert. „Entscheidend ist, dass die Abläufe funktionieren – und dafür haben wir hier jetzt einfach mehr Platz.“

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05.09., 04:12 Uhr