Schwerer Unfall in Nordenham: Jugendlicher erleidet Stromschlag auf Kesselwagen
Ein 15-Jähriger hat in Nordenham beim Klettern auf einen Kesselwagen einen schweren Stromschlag erlitten. Ein begleitender Zwölfjähriger erlitt einen Schock.
In Nordenham im Landkreis Wesermarsch ist ein 15-jähriger Jugendlicher durch einen Stromschlag an einer Oberleitung schwer verletzt worden. Der Jugendliche war gemeinsam mit einem zwölf Jahre alten Begleiter auf einen abgestellten Kesselwagen geklettert. Nach dem Unfall wurde der Schwerverletzte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Die beiden Jugendlichen waren am Donnerstag über die Gleise gelaufen, um zum Weserstrand zu gelangen, wie die Tagesschau berichtet. Auf diesem Weg kletterten sie auf den dort abgestellten Kesselwagen. Dabei berührte der 15-Jährige die stromführende Oberleitung.
Sturz ins Gleisbett nach Stromschlag
Durch die Berührung erlitt der Jugendliche einen Stromschlag sowie schwere Verbrennungen. In der Folge stürzte er in das Gleisbett. Nach Angaben der Polizei wurde der Schwerverletzte mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Der zwölfjährige Begleiter erlitt einen schweren Schock und wurde psychologisch betreut.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.