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Naturfilmfestival Green Screen zeigt drei Dokumentationen im Flensburger 51-Stufen-Kino

Das renommierte Naturfilmfestival gastiert am 10. August in Flensburg. Für die Vorstellungen verlost das Flensburger Tageblatt 240 kostenlose Tickets.

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Naturfilme? Da guck ich lieber direkt aus dem Fenster auf die Förde. Kostet nix. — Rocky, Chefkolumnist
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Das renommierte Naturfilmfestival Green Screen gastiert am 10. August zum 20. Mal in Flensburg. Im 51-Stufen-Kino werden drei ausgewählte Naturdokumentationen präsentiert, bei denen das Publikum über den Gewinner des shz-Publikumspreises entscheidet. Für die Vorstellungen im Deutschen Haus stehen insgesamt 240 kostenlose Tickets für Leser bereit.
Am Montag, 10. August, werden im Flensburger 51-Stufen-Kino jeweils ab 11 Uhr und ab 14.30 Uhr drei Naturfilme vorgestellt, wie die shz berichtet. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass die Zuschauer allein darüber entscheiden, welche Dokumentation am Ende den shz-Publikumspreis gewinnt.

Drei Dokumentationen im Wettbewerb um den Publikumspreis

Der erste Beitrag von Eric Bendick aus den USA hat eine Laufzeit von 52 Minuten. „Eine Reise in die letzte geheime Wildnis Nordamerikas“ – so beschreibt die Zusammenfassung den Film „Verzauberte Wälder“. Im Südosten der USA befindet sich ein Dschungel, der von den letzten Zypressenbeständen und Riemenfarnen geprägt ist. In dieser Landschaft finden Schwarzbären, Otter sowie der amerikanische Alligator ihren Lebensraum. Zuschauer erhalten Einblick in das Leben in den tiefsten Bereichen des nordamerikanischen Südens, der zahlreichen weiteren Arten eine Heimat bietet.

Herausforderungen in Tasmanien und Bedrohungen im Donaudelta

Ein weiterer Film von Rosie Koch und Roland Gockel aus Deutschland dauert 50 Minuten. Zwischen Australien und der Arktis befindet sich Tasmanien, eine Insel, auf der viele Tierarten, die nur dort vorkommen, zu Hause sind – darunter auch Wombats. Wetterextreme wie Schneefall und Dauerregen stellen die „kompakten Beuteltiere, die aussehen wie kleine Bären“ besonders im Frühling vor schwierige Bedingungen. Der Film zeigt die vielfältigen Lebenswelten und Herausforderungen von Wombat-Babys in ihrer Heimat am anderen Ende der Welt sowie engagierte Einheimische, die sich für sie einsetzen.Der dritte Film von Natali Tesche-Riccardi aus Deutschland hat eine Länge von 52 Minuten und thematisiert das Donaudelta. Dieses zählt zu den artenreichsten Landschaften Europas. Zwischen Wasserarmen, Sümpfen, Dünen und Steppen sind verwilderte Pferde, Sandboas und mehr als 320 Vogelarten beheimatet. Doch das Gebiet steht unter Druck: Tourismus und überweidete Flächen belasten die sensible Umgebung. Wie empfindlich das Ökosystem an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer ist und welchen Bedrohungen seine Bewohner gegenüberstehen, erzählt dieser Film.Die ersten 240 Leser, die sich unter der Adresse https://shz.ticketcenter.de/greenscreen26/ anmelden, erhalten ihre Eintrittskarte zu einer der Green-Screen-Vorstellungen im Deutschen Haus.

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