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Fünf Fahrradrouten am Stadtrand von Bremerhaven

Der Radclub ADFC stellt fünf abwechslungsreiche Routen am Stadtrand von Bremerhaven vor. Die Strecken bieten Naturerlebnisse und Einblicke in die maritime Kulisse der Stadt.

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Sattelfest muss man sein. Hauptsache, der Gegenwind kommt von vorne. — Rocky, Chefkolumnist
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Am Stadtrand von Bremerhaven bieten fünf verschiedene Routen vielfältige Möglichkeiten zur Erholung in der Natur. Die Strecken führen vorbei an Wäldern, Flüssen und historischen Orten und eignen sich für Radfahrer und Spaziergänger. Tourenleiter Klaus Hertling vom Radclub ADFC stellt die abwechslungsreichen Wege rund um die Stadt vor.
Der Osten der Stadt lässt sich über den Reinkenheider Forst und die Geeste erkunden. Vom Bürgerpark aus führt der Weg über die Autobahnbrücke schnell auf die Stadtrand-Pfade, berichtet die Nordsee-Zeitung. Mit dabei ist Klaus Hertling, Tourenleiter beim Radclub ADFC, der fast alle Wege rund um die Stadt kennt. Auf der fünf bis sechs Kilometer langen Route ziehen Kleingarten-Parzellen, die Bäume des Reinkenheider Forsts und weite grüne Wiesen mit Windrädern vorbei. Kurz vor der Schiffdorfer Stauschleuse geht es an der Geeste entlang zurück in Richtung Bremerhaven.

Natur im Süden und Südwesten

Im Süden führt eine etwa fünf Kilometer lange Route durch Düllhamm und über den Kleinbahnweg. Klaus Hertling verlässt Surheide und stoppt an der Wulsdorfer Baggerkuhle. „Wie an der Ostsee“, sagt er und blickt aufs Wasser. Nach dem Weg durch das Naturschutzgebiet Düllhamm und unter der Autobahn hindurch verläuft die Strecke auf dem Damm der ehemaligen Kleinbahn nach Wulsdorf. „Hier hat früher der Zug gehalten“, sagt Hertling an einer Stelle, an der sich die Trasse zu einem kleinen Park weitet. Eine urbanere, rund drei Kilometer lange Route verläuft im Südwesten auf dem alten Schutzdeich, der heute als „Fahr(G)Rad 8“ hergerichtet ist. Der Weg führt vorbei an einer Pferdekoppel und entlang des Fischereihafens. „Hier am doppelten Schnapsglas endet der Weg“, sagt Härtling mit einem Schmunzeln. Gemeint ist damit das Oberfeuer.

Wege im Nordwesten und Nordosten

Im Nordwesten verläuft der Aue-Radweg direkt neben der Neuen Aue, die zwischen dem Leher Dschungel, dem Wohngebiet Eckernfeld und dem Überseehafen fließt. „Ein schöner Grüngürtel parallel zur Jahnstraße, der Aueweg ist sehr gelungen“, lobt Hertling vom ADFC die knapp sechs Kilometer lange Route. Sie bietet Ausblicke auf Ponyweiden und die Containerbrücken auf der Weserseite. Im Norden schließt sich ein Abstecher in den Speckenbütteler Park an. Der Nordosten bietet eine etwa 5,5 Kilometer lange Strecke zwischen Buschkämpen und dem Bredenmoor. Von Buschkämpen zweigt eine Weiden-Allee ab, die am Graben Ackmann verläuft. „Sie ist traumhaft. Wenn die Weiden noch etwas wachsen, bilden sie ein Dach“, schwärmt Hertling. „Der weite Blick zur Moorbrücke ist auch toll.“ Nach der Fahrt durch das Schierholzgebiet bildet das kürzlich wieder vernässte Bredenmoor den Abschluss. „Das schön angelegte Bredenmoor ist ein Höhepunkt zum Abschluss“, so Hertling. Alternativ kann die Fahrt über die „Gummibrücke“ fortgesetzt werden und auf dem Tunnelberg enden.

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