Wirtschaft fordert Erhalt der Flugverbindung zwischen Bremen und Frankfurt
Mehrere norddeutsche Wirtschaftsverbände setzen sich bei der Lufthansa für die Flugstrecke Bremen–Frankfurt ein. Sie betonen die Relevanz der Verbindung für den globalen Außenhandel der Region.
Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, die Bremische Hafen- und Logistikvertretung und der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler haben dazu an Lufthansa-Chef Carsten Spohr geschrieben, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Weitere Verbände und Unternehmen unterstützen das Schreiben. Darin heißt es, der Nordwesten mit seiner starken maritimen Wirtschaft brauche leistungsfähige und direkte Flugverbindungen in die Welt.
Bedeutung für Außenhandel und Forschung
Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven André Grobien betont die Bedeutung der Strecke für Außenhandel, Wissenschaft und Forschung. Häfen und Reedereien arbeiteten für Kunden auf allen Kontinenten, zudem kooperierten Hochschulen und Institute international. Frankfurt sei dabei ein zentrales Drehkreuz. Grobien verweist darauf, dass das Land Bremen mit knapp 70 Prozent die höchste Exportquote aller Bundesländer habe.
Forderung nach direktem Netzzugang
Präsident der Oldenburgischen IHK Jan Müller hebt hervor, dass Seehäfen und Reedereiwirtschaft aus seiner Sicht eine direkte Anbindung an das weltweite Luftverkehrsnetz benötigten.