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Ölfilm in der Nordsee nordwestlich von Helgoland entdeckt

Ein Satellit der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs hat eine Gewässerverunreinigung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone festgestellt. Die Ermittlungen zum Verursacher laufen.

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Ein Satellit hat in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone eine Gewässerverunreinigung festgestellt. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, erstreckt sich der Ölfilm über eine Fläche von rund zwei mal 0,9 Kilometern. Ein Verursacher konnte vor Ort bislang nicht ermittelt werden.
Die Verunreinigung wurde am Donnerstagabend, 23. Juli, durch einen Satelliten der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) entdeckt. Dies teilte die Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven am Freitag mit. Das betroffene Gebiet befindet sich rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland. Ein Ölaufklärungsflugzeug des Havariekommandos bestätigte die Ausdehnung des Ölfilms bei einem anschließenden Überflug optisch.

Einsatz vor Ort und Probenentnahme

Vor Ort stellte das Bundespolizeischiff „BP83 Bad Düben“ einen leicht silbrigen Film fest. Die Ausmaße der Verunreinigung wurden mit etwa 2,0 mal 0,9 Kilometern angegeben. Die Behörden stuften den Ölfilm als „nicht bekämpfungsfähig“ ein. Für die weiteren Ermittlungen entnahmen die Einsatzkräfte zwei Gewässerproben sowie eine zusätzliche Hintergrundbelastungsprobe.

Ermittlungen zur Ursache dauern an

Ein möglicher Verursacher der Gewässerverunreinigung konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernimmt der maritime Ermittlungsdienst der Bundespolizei.

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