Mutmaßlicher Buckelwal Hartwin in der Flensburger Förde gesichtet
Nachdem der Buckelwal Hartwin zuletzt in der Kieler Förde vermutet wurde, gibt es nun neue Sichtungen in Flensburg. Die Wasserschutzpolizei und Experten des Umweltministeriums sind bereits im Einsatz.
Ein Wal in der Förde? Der sucht bestimmt auch nur ein kühles Flens.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In der Flensburger Förde ist am Freitagmorgen ein Wal gesichtet worden. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den Buckelwal Hartwin handelt, der zuvor in der Kieler Förde vermutet wurde. Die Wasserschutzpolizei ist bereits vor Ort im Einsatz, um die Sichtung zu überprüfen. Am Freitagmorgen haben mehrere Flensburger auf dem Weg zur Arbeit das Tier in der Förde schwimmen sehen. Die pockige, helle Haut des Wals erinnert stark an den Buckelwal Hartwin. Dieser war Anfang Juli bereits vor Egernsund auf der dänischen Seite der Förde gesehen worden und hielt sich zuletzt in der Kieler Förde auf.
Ministerium prüft die Sichtung
Wie das Kieler Umweltministerium auf Nachfrage der shz bestätigte, wurde Hartwin seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr in der Kieler Förde gesichtet. Derzeit sind die Fachleute im Ministerium dabei, die neue Sichtung zu prüfen. Die Wasserschutzpolizei Flensburg hat sich bereits mit einem Boot auf den Weg zum Wal gemacht.
Sichtungen bereits am Donnerstagabend
Bereits am Donnerstagabend war der Wal in der Geltinger Bucht vor Steinberghaff zu sehen, wie Leserin Daniela Fritzsche berichtet. Eine Filmaufnahme zeigt das Tier zudem in der Innenförde im Bereich zwischen Sonwik und Fahrensodde. Dieses Video stammt von shz-Mitarbeiterin Eva Zilling.
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