Gesperrte Eisenbahnbrücke in Emden sorgt für vollere Straßen an der Küste
Wegen des Ferienstarts in Nordrhein-Westfalen und einer gesperrten Eisenbahnbrücke in Emden droht am Wochenende dichter Reiseverkehr in Richtung Küste. Viele Bahnreisende müssen auf Schienenersatzverkehr oder das Auto ausweichen.
Stau an der Küste? Da hilft nur Teetrinken und stur bleiben.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der Ferienstart im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und eine gesperrte Eisenbahnbrücke in Emden könnten am Wochenende zu erheblichem Urlaubsreiseverkehr in Niedersachsen führen. Da viele Reisende an die Küste strömen, wird mit vollen Straßen gerechnet. Zudem müssen sich Bahnreisende auf Schienenersatzverkehr einstellen. An diesem Wochenende rechnet der Fahrdienstleiter der Frisia-Reederei mit rund 10.000 Passagieren, die zur Insel Norderney im Landkreis Aurich oder zurück reisen wollen. Dies stellt eine Steigerung im Vergleich zum vergangenen Wochenende dar. Da die Eisenbahnbrücke am Emder Hafen laut Angaben der Deutschen Bahn nach wie vor gesperrt ist, könnten viele Urlauber, die sonst mit dem Zug anreisen, auf das Auto umsteigen. Dies könnte zu vollen Straßen in Richtung Norden führen, wie die Tagesschau berichtet.
Einschränkungen im Bahnverkehr und Schienenersatzverkehr
Wegen der Sperrung fährt die Bahn derzeit nur bis Leer im Landkreis Ostfriesland. Alle weiteren Halte auf der Bahnlinie zur Fähre nach Norddeich-Mole entfallen. Als Ersatz fahren Expressbusse ohne Zwischenhalte bis zur Endstation an der Mole sowie weitere Ersatzbusse, die zusätzliche Zwischenhalte auf der Strecke bedienen. Für Reisende mit viel Urlaubsgepäck ist dies jedoch unpraktisch. Neben dem mühsamen Umstieg müssen Fahrgäste im Schienenersatzverkehr laut Bahn mit einer längeren Fahrzeit rechnen.
Probleme am vergangenen Wochenende
Bereits am vergangenen Wochenende kam es zu Problemen mit dem Ersatzverkehr. Fahrgäste verpassten wegen verspäteter Züge oder Fähren den Ersatzbus und mussten auf die nächste Verbindung warten, was zu sehr vollen einzelnen Bussen führte. Die Bahn kündigte an, hier nachzubessern, damit Fahrgäste ihre Anschlussverbindung sicher erreichen können. Die Arbeiten an der Eisenbahnbrücke sollen voraussichtlich bis zum 8. August andauern, sodass bis dahin weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen ist.
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