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Buckelwal zieht von Kiel weiter in die Flensburger Förde

Ein mutmaßlich geschwächter Buckelwal ist in der Flensburger Förde aufgetaucht. Behörden rufen zur Vorsicht auf, während das Tier bereits wieder in die Ostsee geschwommen ist.

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In der Flensburger Förde ist am Morgen ein Wal aufgetaucht, bei dem es sich vermutlich um den zuvor in Kiel gesichteten Buckelwal handelt. Das Tier hat die Förde inzwischen wieder in Richtung Ostsee verlassen. Da der Wal als geschwächt gilt, hat die Wasserschutzpolizei Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.
Am Morgen hatten mehrere Augenzeugen von einem Wal in der Flensburger Förde berichtet. Wie das Umweltministerium inzwischen mitteilte, handelt es sich vermutlich um den Buckelwal, der bereits vor einigen Tagen in der Kieler Förde und zuvor auch in dänischen Gewässern gesichtet worden war. Demnach schwamm der Wal zunächst in Richtung Innenförde, kehrte aber bald um und bewegte sich in Richtung Glücksburg (Kreis Schleswig-Flensburg). Mittlerweile ist das Tier wieder in die Ostsee geschwommen.

Sorge um Gesundheitszustand des Tieres

Ein Augenzeuge gab an, der Wal wirke krank und geschwächt. Auch dänischer Walforscher Carl Christian Kinze sagte NDR Schleswig-Holstein, dass der Buckelwal den Bildern nach vermutlich alt oder nicht gesund sei. Das Aussehen seiner Haut und die helle Färbung ließen auf einen Pilz schließen - ein mögliches Indiz für ein geschwächtes Immunsystem oder ungünstige Umweltbedingungen.

Sicherheitsmaßnahmen der Wasserschutzpolizei

Die Wasserschutzpolizei folgt dem Tier seit heute Morgen. Nach Angaben der Polizei wurde auch die Schiffszentrale Travemünde informiert, um die Verkehrssicherheit auf der Flensburger Förde aufrecht zu erhalten. Wer den Wal jedoch sieht, möge laut Ministerium bitte Abstand halten und das Tier in Ruhe lassen, wie die Tagesschau berichtet.
Seit vergangener Woche schwimmt ein Buckelwal in der Ostsee. Zuletzt war er nach Angaben des Umweltministeriums am Sonnabend in der Kieler Innenförde an der Hörnbrücke gesichtet worden. Auch vor Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) sei er bereits aufgetaucht. Das Ministerium schätzt seine Länge auf etwa zehn Meter.

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05.09., 04:12 Uhr