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Gewerkschaft NGG fordert mehr Kitaplätze und verlässliche Arbeitszeiten in Bremerhaven

In Bremerhaven reicht das Angebot an Kitaplätzen für unter 3-Jährige laut der Gewerkschaft NGG bei weitem nicht aus. Zudem warnt die Gewerkschaft vor Plänen der Bundesregierung zur Aufweichung des 8-Stunden-Tages.

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Acht Stunden Arbeit reichen auch. Sonst wird der Feierabend-Fisch ja kalt. — Rocky, Chefkolumnist
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In Bremerhaven gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für rund 820 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt laut amtlicher Statistik bei gut 24 Prozent, was die Gewerkschaft als unzureichend kritisiert. Zudem warnt die NGG vor den Plänen der Bundesregierung zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes.

Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, fordert die Gewerkschaft eine deutliche Verbesserung der Situation. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Björn Bauer von der NGG. Die NGG Bremen-Weser-Elbe verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI), nach der der landesweite Bedarf der Eltern in Bremen bei 50 Prozent liegt.

Kritik an geplanten Änderungen des Arbeitszeitgesetzes

Neben dem Mangel an Betreuungsplätzen sieht die Gewerkschaft auch Pläne der Bundesregierung kritisch, das Arbeitszeitgesetz zu ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen. „Wenn das passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der Kinderbetreuung zusammen“, sagt Bauer. Dies treffe auch Menschen, die Angehörige pflegen. Die Gewerkschaft fordert daher mehr Kitaplätze und bessere Arbeitsbedingungen statt längerer Arbeitstage.

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