Sielarbeiten in Hamburg: Geruchsbelästigung an den Landungsbrücken nimmt ab
Wochenlang stank es an den Hamburger Landungsbrücken nach Abwasser. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten an einem historischen Siel, bei denen nun technische Anpassungen für Besserung sorgen.
Frische Luft an den Landungsbrücken? Wurde auch Zeit, sonst schmeckt das Fischbrötchen nicht.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
An den Hamburger Landungsbrücken lässt die Geruchsbelästigung seit Dienstag nach, nachdem es dort in den vergangenen Wochen gewaltig gestunken hatte. Grund für den üblen Geruch ist eine Baustelle des städtischen Unternehmens Hamburg Wasser zur Sanierung historischer Abwasserkanäle. Wie die Tagesschau berichtet, handelt es sich bei dem Projekt mit dem Namen „Alte Riesen“ um die Sanierung historischer, gemauerter Abwasserkanäle. Gearbeitet wird derzeit am 120 Jahre alten Kuhmühlenstammsiel, einem der größten Abwassersiele der Stadt. Die Arbeiten finden in verschiedenen Abschnitten zwischen dem Baumwall und den Landungsbrücken statt. Während es am Dienstagmorgen noch stark nach Abwasser bis auf Höhe des alten Elbtunnels roch, ließ der Gestank im Laufe des Tages nach.
Nach Angaben einer Sprecherin von Hamburg Wasser wird ein großer Sielbelüfter eingesetzt, der Frischluft in den Kanal pumpt, damit Arbeiter sich dort aufhalten können. Dadurch gelangte Gestank an den Landungsbrücken in die Umgebungsluft. Durch eine bauliche Maßnahme werde die Frischluft jetzt weiter in Richtung Pumpwerk Hafenstraße strömen - und nicht mehr in Richtung Landungsbrücken.
Sanierung dauert bis zum kommenden Jahr
Die gesamte Sanierung des Kuhmühlenstammsiels soll im Juni kommenden Jahres beendet sein.
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