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Große Suchaktion auf der Ostsee: Vermisster Segler bei Travemünder Woche gerettet

Ein orientierungsloser Segler aus Berlin hat bei der Travemünder Woche einen Rettungseinsatz ausgelöst. Nach einer Suche mit 39 Booten konnte das Technische Hilfswerk den Mann wohlbehalten auffinden.

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Ein orientierungsloser Segler hat am Wochenende bei der Travemünder Woche in Lübeck einen Rettungseinsatz ausgelöst. Der Mann aus Berlin war auf dem Weg zu seinem Camp vom Kurs abgekommen und abgedriftet. Nach einer gezielten Suchaktion konnte der erschöpfte Segler schließlich wohlbehalten aufgefunden werden.

Der Segler wollte mit seinem Finn Dinghy zum Camp am Möwenstein zurücksegeln, verlor dabei jedoch die Orientierung und driftete in Richtung Neustadt im Kreis Ostholstein ab, wie die Tagesschau berichtet. Da seine Seglerfreunde ihn vermissten, aktivierten sie die Rettungsleitstelle See in Bremen. Diese meldete sich beim Technischen Hilfswerk in Travemünde, das daraufhin mit gleich 39 Booten ausrückte, wie Einsatzleiter Sven Slowak bestätigt.

Rettungshubschrauber angefragt und Suche erfolgreich

Auch ein Rettungshubschrauber war bereits angefragt worden. Die Helfer des Technischen Hilfswerks suchten das Gebiet nördlich des Brodtener Steilufers 20 Minuten lang ab, bis sie den erschöpften Segler fanden.

Der Mann lehnte eine Abschleppaktion überraschend ab. Nach einer Erholungspause wurde er zur Sicherheit zum Camp am Möwenstein zurückbegleitet.

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