Bremer Autorin schreibt Kinderbuch über ihr Islandpony Tritla
Die Bremerin Kathrin Feldbrügge hat die Erlebnisse ihrer Islandstute Tritla in Butjadingen in einem Kinderbuch verarbeitet. Die Geschichte soll Kindern spielerisch die Angst vor dem Schulanfang nehmen.
Seit neun Jahren lebt das Islandpony Tritla in Butjadingen, wo der Stute mit einer chronischen Atemwegserkrankung die frische Luft in der Wesermarsch gutbekommt. Ihre Besitzerin Kathrin Feldbrügge lebt in Bremen und besucht Tritla zwei- bis dreimal pro Woche im Pferdehotel Nordsee. Für Feldbrügge ist Tritla ein ganz besonderes Pferd mit einem „goldenem Charakter“, das besonders im Umgang mit Kindern aufmerksam und verlässlich ist, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.
Den Anstoß, die Geschichte aufzuschreiben, gab schließlich Saskia Skovdal vom Pferdehotel Nordsee. „Erzähl doch mal Tritlas Geschichte“, habe sie eines Tages zu Kathrin Feldbrügge gesagt. Feldbrügge hatte zuvor bereits andere Bücher über Amazons Self-Publishing-Plattform veröffentlicht, darunter auch ein Schwangerschaftstagebuch.
Schulbeginn als Inspiration
In diesem Jahr kommt ihre sechsjährige Tochter Ida in die Schule. Der bevorstehende Schulstart inspiriert Kathrin Feldbrügge zum Thema ihres Buches: „Tritla kommt in die Reitschule“. Das Buch erzählt die Geschichte aus der Perspektive des Islandponys Tritla. Dabei erlebt die Stute all die Gefühle, die auch Kinder kurz vor der Einschulung kennen: Aufregung, Unsicherheit und zugleich große Vorfreude. Genau diese Emotionen möchte Kathrin Feldbrügge in ihrer Geschichte aufgreifen, um jungen Leserinnen und Lesern die Sorgen vor diesem besonderen Tag ein wenig zu nehmen.„Ich musste eine ganze Weile daran feilen, bis es wirklich nach Tritla klang“, erzählt die 47-Jährige. Der Ton sollte humorvoll sein, aber nicht belehrend, damit Kinder einen guten Zugang zur Geschichte finden. Viele Ideen kamen der Autorin auf den Autofahrten vom Stall nach Hause. Dabei habe sie sich oft vorgestellt, was wohl in dem Ponykopf vorgehe. „Manchmal hat sie einen Blick drauf, der sagt: Boah, Menschen sind so albern“, sagt Kathrin Feldbrügge und lacht. Kindern gegenüber sei Tritla allerdings ganz anders. „Viel freundlicher als zu mir“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Auch Tochter Ida bringt Ideen mit ein: „Diese Kindergedanken, da kommt man oft gar nicht drauf.“