Rettungseinsatz auf der Kieler Förde: Traditionssegler „Sturmvogel“ gesichert
Ein drohendes Sinken des Traditionsseglers „Sturmvogel“ in Kiel konnte durch einen Großeinsatz verhindert werden. Das Schiff ist mittlerweile gesichert, Personen kamen nicht zu Schaden.
Glück gehabt, Sturmvogel. Wasser gehört unter den Kiel, nicht in den Rumpf.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Ein drohendes Sinken des Traditionsseglers „Sturmvogel“ auf der Kieler Förde konnte am Sonntag erfolgreich verhindert werden. Nach einem Rettungseinsatz am Wochenende ist das Schiff mittlerweile gesichert und schwimmt wieder. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, wie die Tagesschau berichtet. Das teilte ein Sprecher der Feuerwehr heute Morgen mit. Nach NDR-Informationen soll jedoch weiter geprüft werden, ob auch wirklich kein Wasser mehr in das Schiff fließt. Der Segler liegt an einem Pier im Bereich des früheren MFG 5-Geländes.
Feuerwehr sichert Havaristen mit Ölsperren
Gegen 10.30 Uhr am Sonntag war die Feuerwehr über das Segelboot informiert worden. Darauf folgend sicherten Einsatzkräfte den Bereich rund um das Schiff mit Ölsperren. Damit sollte verhindert werden, dass sich Öl und Kraftstoff ausbreiten. Außerdem hat die Feuerwehr eigenen Angaben zufolge ausgetretenes Öl gebunden.
Hintergründe des Vorfalls unklar
Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kiel und der Freiwilligen Feuerwehr Schilksee vor Ort. Gegen 14.30 Uhr übernahmen das Technische Hilfswerk und der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz des Landes Schleswig-Holstein die Einsatzstelle. Auf dem Traditionssegler selbst soll sich niemand befunden haben. Die weiteren Hintergründe sind noch nicht bekannt.
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