Johanniter-Motivationsteam sorgt beim Deichbrand-Festival für gute Stimmung
Beim Deichbrand-Festival in Nordholz begleitete ein spezielles Team der Johanniter-Unfall-Hilfe die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Mit Süßigkeiten und Spielen hielten sie die Motivation der Helfer während der langen Schichten aufrecht.
Schokoriegel gegen Festival-Frust? Das klappt bei uns im Norden höchstens mit 'nem Fischbrötchen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Beim Deichbrand-Festival in Nordholz hat ein spezielles Motivationsteam der Johanniter-Unfall-Hilfe für gute Stimmung unter den ehrenamtlichen Helfern gesorgt. Félice Diores und Alexander Drescher waren als sogenanntes „M-Team“ im Einsatz, um die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die beiden besuchten die verschiedenen Stationen auf dem Festivalgelände, um den Helfern den Dienst zu erleichtern. Insgesamt sicherten 600 Helferinnen und Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe aus ganz Deutschland den Sanitätsdienst bei dem Festival in Nordholz, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Davon stammten 130 Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden der Unfallhilfe in Weser-Ems. Zu ihnen gehörten auch Félice Diores vom Ortsverband Oldenburg und Alexander Drescher vom Ortsverband Nordenham, die in diesem Jahr erstmals als „M-Team“ beim Deichbrand-Festival im Einsatz waren. Ihr Auftrag bestand darin, die Helfer an den Unfallhilfsstellen, in der Einsatzleitung und in der Küchencrew zu motivieren.
Süßigkeiten und ein offenes Ohr gegen die Erschöpfung
Die Aufgaben des Duos umfassten die Versorgung der Helfenden mit Süßigkeiten, das Schenken eines Lächelns sowie das Anbieten von kurzen Spielen. Da die Johanniter ehrenamtlich arbeiten und sich viele für das Festival Urlaub genommen hatten, war die Motivation ein zentraler Faktor. „Ohne eine hohe Motivation würde es nicht funktionieren“, sagt Alexander Drescher, den alle nur Alex rufen. Besonders bei Zwölf-Stunden-Schichten und Phasen mit wenig Arbeit könne die Stimmung sinken. „Es ist erstaunlich, was man mit einem Schokoriegel alles erreichen kann“, sagt der Nordenhamer.
Erfolgreiches Konzept vom Kirchentag übernommen
Die Idee für das Motivationsteam stammt von einem früheren Großeinsatz. „Wir hatten bei einem Großeinsatz beim Deutschen Evangelischen Kirchentag M-Teams in die Unfallhilfsstellen geschickt. Diese Idee haben wir jetzt wieder aufgegriffen“, erläutert Kontingentführerin Weser-Ems Jasmin Lahdan. Für sie war das Duo die ideale Besetzung für diese Aufgabe: „Beide gehen offen auf andere Menschen zu und haben gefühlt immer gute Laune“, sagt Jasmin Lahdan. Die beiden Helfer kennen sich bereits aus dem Kernteam des Johanniter-Vielfaltnetzwerks. Das M-Team selbst betont, dass es Freude bereite, die Kollegen zu besuchen und deren Begeisterung beim Dienst zu erleben.
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