Bahn statt Parkplatzsuche. Da bleibt mehr Zeit fürs Fischbrötchen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Zur Travemünder Woche vom 17. bis 26. Juli 2026 wird das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs deutlich erweitert. Besucherinnen und Besucher erhalten damit zahlreiche Alternativen zur Anreise mit dem eigenen Auto, um Staus und die Parkplatzsuche zu vermeiden. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Busunternehmen und Fähren passen ihre Fahrpläne für die Traditionsveranstaltung an. Die Deutsche Bahn setzt zur Travemünder Woche längere Züge mit acht statt vier Wagen zwischen Hamburg und Travemünde ein. Freitags wird zudem ein Halbstundentakt mit zusätzlichen Fahrten des RE80 angeboten, wie die shz berichtet. Diese zusätzlichen Fahrten verkehren stündlich ab Lübeck von 10.37 bis 23.37 Uhr sowie stündlich ab Travemünde von 11.03 bis 0.03 Uhr. Anschließend fährt die Zugverbindung RE8 im regulären Stundentakt bis 1.34 Uhr.
Verstärkung an den Wochenenden
Am Start- und Abschluss-Wochenende wird der reguläre Halbstundentakt aus RE8 und RE80 bis in den Abend verlängert. Die letzte Fahrt des RE80 ab Travemünde erfolgt um 0.03 Uhr, gefolgt vom regulären Stundentakt des RE8 bis 1.34 Uhr. Zu beachten ist, dass der RE80 zwischen Lübeck und Travemünde-Strand nur den Zwischenhalt Lübeck-Dänischburg/Ikea bedient, während alle weiteren Zwischenhalte nur vom RE8 angefahren werden.
Zusätzliche Busverbindungen
Auch das Busangebot wird zur Veranstaltung erweitert. In den Wochenendnächten fährt die Linie 34 von Travemünde über Kücknitz zum Lübecker Zob zusätzlich um 0.10, 1.00 und 2.00 Uhr ab Strandbahnhof. Die Linie 40 verkehrt von Travemünde über Timmendorfer Strand zum Scharbeutzer Bahnhof zusätzlich um 20.30, 21.30, 22.30, 23.30 und 0.45 Uhr ab Strandbahnhof. Zudem fährt die Linie 33 vom Strandbahnhof über Kücknitz zum Zob in Bad Schwartau zusätzlich um 22.00 und 0.10 Uhr. Am Lübecker Zob besteht in den Wochenendnächten (Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag) Anschluss an einen Sammellinienbus, der Fahrgäste als Bedarfsfahrt gegen 1.00 und 2.00 Uhr sowie am Sonntag nach dem Abschlussfeuerwerk um 1.00 Uhr in die Stadtteile bringt.Unter der Woche gibt es ebenfalls erweiterte Busfahrten. Die Linie 34 fährt zusätzlich um 0.10 Uhr ab Strandbahnhof zum Lübecker Zob, die Linie 40 um 21.30, 22.30 und 23.30 Uhr zum Bahnhof Scharbeutz und die Linie 33 um 22.00 Uhr zum Bad Schwartauer Zob. Auch die Priwallfähren passen ihre Zeiten an: Die Fußgängerfähre an der Nordermole verkehrt zur Travemünder Woche länger, mit der letzten Fahrt zum Priwall um Mitternacht und in den Nächten auf Samstag beziehungsweise Sonntag um 1.00 Uhr. Die Autofähre fährt nach dem regulären Fahrplan die ganze Nacht hindurch.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.