Eutiner Bürgermeister Sven Radestock dementiert Gerüchte über Landtagskandidatur
In Eutin kursierten Gerüchte, Bürgermeister Sven Radestock plane einen Wechsel in den schleswig-holsteinischen Landtag. Der Grünen-Politiker wies diese Spekulationen nun deutlich als „totalen Quatsch“ zurück.
Wie die shz berichtet, kursierte am Rande des Eutiner Schützenfests am vergangenen Wochenende das Gerücht, dass Bürgermeister Sven Radestock beabsichtige, sein Amt niederzulegen oder bei der nächsten Wahl nicht wieder anzutreten. Stattdessen solle der Grünen-Politiker anstreben, bei der Landtagswahl im April 2027 für ein Mandat in Kiel zu kandidieren. In Ostholstein verbreitete sich diese Spekulation rasch.
Gerüchte in der Stadtvertretung
In der Eutiner Stadtverordnetenvertretung stoßen diese Spekulationen auf geteilte Reaktionen. Einige Stimmen zeigen sich von einem möglichen Kurswechsel nicht überrascht. „Mich würde es nicht wundern, wenn der Bürgermeister lieber eine ruhige Kugel in Kiel schieben will“, heißt es dort hinter vorgehaltener Hand. Zudem wurde geäußert: „Zumal er mit dem ein oder anderen politischen Vorhaben sicherlich nicht so vorankommt, wie er es sich wünscht.“
Bürgermeister dementiert deutlich
Bürgermeister Radestock selbst reagierte auf Nachfrage mit schallendem Gelächter und wies die Behauptungen entschieden zurück. „Das ist totaler Quatsch“, erklärte er. „Ich bin seit dreieinhalb Jahren Bürgermeister von Eutin und für zweieinhalb weitere Jahre gewählt.“ Ambitionen für einen Wechsel in den Kieler Landtag hege er nicht. „Auch perspektivisch habe ich dafür derzeit keine Pläne“, betonte der Politiker, wenngleich er gute Kontakte zum Landtag von Schleswig-Holstein unterhalte.