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Verkehrseinschränkungen zur Travemünder Woche 2026 angekündigt

Während des Volksfests im Ostseebad gelten weitreichende Halteverbote, Straßensperrungen und Einschränkungen für den Radverkehr. Die Hansestadt Lübeck empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Wer parkt wie er will, fährt am Ende eben mit dem Abschlepper nach Hause. — Rocky, Chefkolumnist
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Zur Travemünder Woche 2026 müssen sich Besucher auf erhebliche Verkehrsänderungen im Ostseebad einstellen. Neben Straßensperrungen und temporären Halteverboten gibt es auch Einschränkungen für den Radverkehr. Die Hansestadt Lübeck empfiehlt daher dringend die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vom 17. bis 26. Juli findet das größte Sport- und Volksfest an der Lübecker Bucht statt. Autofahrer können sich in dieser Zeit nicht auf ihre gewohnten Ortskenntnisse verlassen, wie die shz berichtet. Um Staus zu vermeiden und aus Sicherheitsgründen zu gewährleisten, werden in zahlreichen Straßen Halteverbote eingerichtet. „Parkplätze, insbesondere für Wohnmobile im Ortskern, sind schon jetzt aufgrund des starken innerdeutschen Reiseverkehrs und auch aufgrund der Sommerferien kaum vorhanden“, teilte die Hansestadt Lübeck mit.

Parkmöglichkeiten und Einbahnstraßenregelungen

Als Parkalternativen stehen unter anderem die Parkplätze „Am Fischereihafen“ in der Travemünder Landstraße, „Kowitzberg“ (gebührenfrei) sowie der nur von freitags bis sonntags geöffnete Bedarfsparkplatz „Am Dreilingsberg“ (gebührenfrei) zur Verfügung. Wer dennoch mit dem Auto im Ostseebad unterwegs ist, muss beachten, dass die Kaiserallee komplett als Einbahnstraße in Fahrtrichtung „Helldahl“ eingerichtet wird. In der gesamten Straße „Am Leuchtenfeld“ gilt ein absolutes Park- und Halteverbot, „da die Straße für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen muss“, teilte die Hansestadt weiter mit. Diese Straße darf zudem nur von Taxen, Hotelgästen und dem Lieferverkehr befahren werden. Die Zufahrt zum Parkplatz „Leuchtenfeld“ erfolgt ausschließlich über die Trelleborgallee, die Ausfahrt über die Außenallee.

Einschränkungen für Anlieger, Lieferanten und Radfahrer

Die Straße „Am Brügmanngarten“ ist während der Festwoche auf den Anliegerverkehr beschränkt. In der Vorderreihe ist Lieferverkehr und Taxen die Durchfahrt nur von 0 bis 10 Uhr gestattet. Als Ersatz für den wegfallenden Ostpreußenkais wird von 10 bis 0 Uhr ein Ladebereich in der Kurgartenstraße/Ecke Rose eingerichtet. Weitere eingeschränkte Halteverbote und Ladebereiche befinden sich ebenfalls in der Kurgartenstraße. Für wegfallende Schwerbehindertenparkplätze in der Straße Am Leuchtenfeld werden in der Straße „Am Kurgarten“ zusätzliche Plätze geschaffen. Schwerbehinderte mit entsprechendem Parkausweis können zudem den Parkplatz „Leuchtenfeld“ gebührenfrei und zeitlich unbegrenzt nutzen, wobei Parkordner geeignete Bereiche freihalten. Ein zusätzlicher Taxenstand wird in der Außenallee auf Höhe des Brügmanngartens eingerichtet.
Auch Radfahrer sind von den Regelungen betroffen. Das Radfahren in der Fußgängerzone „Vorderreihe“ ist wegen des hohen Fußgängeraufkommens ab dem 16. Juli 2026 ganztägig verboten; als Ausweichstrecke dient die Kurgartenstraße. Auf der Travepromenade ist das Radfahren generell untersagt. Ab dem 13. Juli 2026 gilt dieses Verbot auch für die Strandpromenade zwischen Bertlingstraße und der Travepromenade im Bereich der Veranstaltungsstände.

Kontrollen und Abschleppdrohung

Die Hansestadt appelliert an alle Autofahrer und Wohnmobilreisenden, die Regeln konsequent zu beachten: „Rettungswege und Feuerwehrzufahrten müssen jederzeit freigehalten werden, damit Einsatzkräfte im Notfall schnell und ungehindert Hilfe leisten können.“ „Die Ordnungsbehörden werden die Verkehrssituation während der Veranstaltung eng begleiten und bei Bedarf ordnend eingreifen“, hieß es weiter. Verstöße gegen Halteverbote oder das Blockieren von Rettungswegen werden mit Bußgeldern geahndet. Bei schweren Verstößen oder Behinderungen wird abgeschleppt.

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