Vor der Küste von Heiligenhafen ist offenbar wieder ein großer Wal gesichtet worden. Das Deutsche Meeresmuseum prüft derzeit, ob es sich um einen Buckelwal handelt.
Vor der schleswig-holsteinischen Küste bei Heiligenhafen ist offenbar wieder ein großer Wal gesichtet worden. Dem Deutschen Meeresmuseum liegen zwei entsprechende Sichtungsmeldungen vor. Es ist derzeit noch unklar, ob es sich dabei um einen Buckelwal handelt. Wie die Tagesschau berichtet, gingen die beiden Sichtungsmeldungen am Donnerstag (16.7.) gegen Mittag beim Deutschen Meeresmuseum ein. Zuvor hatten bereits die „Lübecker Nachrichten“ über den Vorfall berichtet. Ob es sich bei dem Tier um den Buckelwal handelt, der sich in den vergangenen Wochen vor Dänemark aufhielt, ist noch nicht gesichert. Das Bild- und Videomaterial, das dem Museum vorliegt, weist eine schlechte Qualität auf. Nach Angaben des Museums deuten die Größe und das allgemeine Erscheinungsbild jedoch darauf hin.
Frühere Sichtungen vor Dänemark
Zuvor war ein Buckelwal vor Aarhus gesehen worden. Nach Angaben der dänischen Umweltbehörde gab es später weitere Sichtungen zwischen Jütland und der Insel Fünen. Aussehen und Verhalten des Tieres ließen darauf schließen, dass dieser Wal krank ist, hieß es vonseiten der Behörde. Die dänische Umweltbehörde rief dringend dazu auf, Abstand zu dem Wal zu halten.
Totfund im Mai
Bereits im Frühjahr hatte eine private Initiative einen gestrandeten Buckelwal in die Nordsee gebracht und dort freigelassen. Der Wal wurde Mitte Mai tot vor der dänischen Ostseeinsel Anholt entdeckt.
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