Gnarrenburg entwickelt Strategie gegen Starkregen und Trockenheit
Die Gemeinde Gnarrenburg reagiert auf die Folgen des Klimawandels. Eine neue Begleitgruppe erarbeitet Maßnahmen zur Starkregenvorsorge und Grundwasseranreicherung.
Moor und Wasser gehören zusammen. Aber bitte wohldosiert, sonst nützt auch der Ostfriesennerz nix.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Gemeinde Gnarrenburg stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels und entwickelt eine neue Strategie zur Starkregenvorsorge und Grundwasseranreicherung. Hierzu hat sich die neu gegründete Begleitgruppe erstmals im Rathaus getroffen, um Risiken zu analysieren und konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Moorregion langfristig klimaresilient und zukunftsfähig zu gestalten. Die Moorregion lebt vom Wasser, doch Starkregenereignisse und längere Trockenphasen stellen die Gemeinde zunehmend vor neue Herausforderungen, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Um den Auswirkungen des Klimawandels frühzeitig und gezielt zu begegnen, sollen im Rahmen des Projekts verschiedene Szenarien simuliert und konkrete Maßnahmen entwickelt werden. Diese sollen dazu beitragen, Regenwasser besser in der Landschaft zu halten, das Grundwasser langfristig zu stärken und Schäden durch Starkregen möglichst zu vermeiden.
Zusammenarbeit verschiedener Akteure
Besonders wichtig ist den Verantwortlichen die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. In der Begleitgruppe bringen Vertreter aus Landwirtschaft, Wasserverbänden, Naturschutz, Wirtschaft, Behörden und der Öffentlichkeit ihre Erfahrungen und Ideen ein, da nachhaltige Lösungen nur gemeinsam entstehen können. Mit dem Projekt schaffe die Gemeinde Gnarrenburg eine wichtige Grundlage, um den Herausforderungen des Klimawandels aktiv zu begegnen und die Region auch für kommende Generationen „lebenswert, klimaresilient und zukunftsfähig zu gestalten“, heißt es.
Gemeinsame Lösungen für die Zukunft
„Wasser ist die Lebensgrundlage unserer Moorregion. Umso wichtiger ist es, dass wir uns frühzeitig auf die Auswirkungen des Klimawandels einstellen“, erklärt Gemeindebürgermeister Marc Breitenfeld. Mit diesem Projekt schaffe man die Voraussetzungen, die Gemeinde besser vor Starkregen zu schützen, das Grundwasser langfristig zu sichern und unsere Landschaft widerstandsfähiger zu machen. Besonders freue er sich, dass sich so viele unterschiedliche Akteure aktiv einbringen würden, betonte Breitenfeld. „Nur gemeinsam können wir Lösungen entwickeln, die nachhaltig wirken und unserer Gemeinde auch in Zukunft zugutekommen.“Die Gemeindeverwaltung bedanke sich bei allen Beteiligten für ihre engagierte Mitarbeit sowie beim Land Niedersachsen für die Förderung des Projekts im Rahmen des Programms „Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft“. „Gemeinsam wird daran gearbeitet, die Zukunft der Wasserlandschaft in der Gemeinde Gnarrenburg nachhaltig und aktiv zu gestalten.“
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