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Ferienstart im Norden sorgt für volle Straßen und gut gebuchte Urlaubsziele

Mit dem Beginn der Sommerferien in ganz Norddeutschland müssen sich Reisende auf volle Autobahnen einstellen. Gleichzeitig verzeichnen die beliebten Urlaubsregionen an Nord- und Ostsee sowie im Harz eine hohe Buchungsnachfrage.

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Wer im Stau steht, hat einfach zu wenig Gegenwind gebucht. — Rocky, Chefkolumnist
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In ganz Norddeutschland haben mittlerweile die Sommerferien begonnen, was zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen führt. Besonders in der ersten Augustwoche wird mit einer hohen Staugefahr gerechnet, da dann in allen Bundesländern gleichzeitig Ferien sind. Parallel dazu verzeichnen die beliebten Urlaubsregionen an den Küsten und im Harz eine starke Buchungsnachfrage.
Die Ferienzeit sorgt laut ADAC für Stau und volle Straßen auf vielen Strecken. Besonders viel Verkehr wird am Wochenende vom 1. bis 3. August erwartet. Zudem tragen Urlauber aus den europäischen Nachbarländern zum erhöhten Verkehrsaufkommen bei. Die Freitage im August gehören laut ADAC zu den staureichsten Tagen des Jahres. Die Ferienzeiten im Norden sind wie folgt verteilt: In Bremen und Niedersachsen dauern sie vom 3. Juli bis zum 13. August, in Hamburg vom 9. Juli bis zum 19. August, in Mecklenburg-Vorpommern vom 13. Juli bis zum 22. August und in Schleswig-Holstein vom 4. Juli bis zum 15. August.

ADAC erwartet hohe Staugefahr auf den Hauptrouten

Besonders viele Reisende erwartet der ADAC in den Räumen Bremen, Hamburg, Hannover, Osnabrück und in allen Bereichen mit Baustellen auf den Hauptverkehrsrouten. Dazu gehören vor allem die A7 zwischen Hannover und Hamburg und der Elbtunnel sowie die Alternativrouten Richtung Nord- und Ostsee. Staugefahr besteht auf den Autobahnen A1, A2, A7, A20, A24, A28, A29, A31 und A39. Wer Staus vermeiden möchte, sollte laut ADAC möglichst an einem Dienstag oder Mittwoch reisen oder außerhalb der verkehrsreichsten Tageszeiten fahren.

Hohe Auslastung an den Küsten und im Harz

An der Ost- und Nordsee ist die Nachfrage hoch. In Schleswig-Holstein verzeichnen einige Küstenorte laut der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (Tash) eine hohe Nachfrage und teils Auslastungen von über 80 Prozent, wie die Tagesschau berichtet. Wer flexibel sei, könne aber immer etwas finden, so eine Sprecherin. Touristiker in Schleswig-Holstein berichten von weiterhin kurzfristigen Buchungen. Auch der Harz ist in den Sommerferien bereits gut gebucht, insbesondere in den ersten Wochen der Sommerferien, teilte der Harzer Tourismusverband NDR Niedersachsen mit. Aber auch hier können Kurzentschlossene jederzeit noch Unterkünfte finden, da Reisen häufig sehr spontan und wetterabhängig gebucht werden.

Neuer Trend „Coolcation“ an der Nordsee

An der Nordsee zeichnet sich in diesem Sommer ein neuer Trend ab. Immer mehr Menschen aus den heißen Städten reisen an, um Erholung in kühleren Regionen zu suchen, heißt es von der Tourismus-Agentour Nordsee (TANO) gegenüber NDR Niedersachsen. Auch an der Nordsee gehen daher inzwischen häufiger kurzfristige Buchungen ein.

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