Schleswig-Holstein startet zweite Beteiligung zu Windkraft-Regionalplänen
Bürger, Gemeinden und Verbände können sich erneut zu den geplanten Windkraft-Vorranggebieten äußern. Nach rund 3.300 Rückmeldungen aus der ersten Beteiligungsrunde wurden die Entwürfe überarbeitet.
Mehr Windräder? Hauptsache, die pusten mir nicht die Mütze vom Kopp.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In Schleswig-Holstein hat die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung für die neuen Regionalpläne zur Windenergie begonnen. Bürger, Gemeinden, Kreise und Verbände können ab heute erneut Stellungnahmen zu den überarbeiteten Entwürfen abgeben. Insgesamt sind landesweit 401 Vorranggebiete auf rund 52.000 Hektar Fläche für die Windkraft vorgesehen. Wie die Tagesschau berichtet, machen diese geplanten Vorranggebiete etwa 3,3 Prozent der gesamten Landesfläche aus. Im Fokus dieser zweiten Beteiligungsrunde stehen konkret die Änderungen, die im Vergleich zum ersten Entwurf vorgenommen wurden. Vorausgegangen war eine erste Beteiligungsrunde im vergangenen Jahr, bei der rund 3.300 Rückmeldungen eingegangen waren.
Verbesserungen durch Rückmeldungen aus der Bevölkerung
Innenministerin Magdalena Finke (CDU) dankte für die vielen konstruktiven Hinweise. Dadurch hätten die Pläne "nachgeschärft" und in vielen Details verbessert werden können.
Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (Grüne) meint, zusätzliche Windkraftflächen ebneten den Weg zum klimaneutralen Industrieland. Stellungnahmen sind bis zum 26. August möglich.
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