Meldung ✓

Eckernförder Gastronomen blicken optimistisch auf die umsatzstarke Ferienzeit

Mit dem Start der Sommerferien beginnt für die Gastronomiebetriebe in Eckernförde die wichtigste Phase des Jahres. Innerhalb weniger Wochen müssen die Betreiber einen Großteil ihres Jahresumsatzes erwirtschaften.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Viel Arbeit für ein bisschen Eis. Da bleibe ich lieber bei meinem Fischbrötchen. — Rocky, Chefkolumnist
Illustration zu: Eckernförder Gastronomen blicken optimistisch auf die umsatzstarke Ferienzeit
Illustration: KI-generiert
Mit dem Start der Sommerferien beginnt für die Gastronomen in Eckernförde die wichtigste Zeit des Jahres. Innerhalb weniger Wochen müssen die Betriebe einen Großteil ihres Jahresumsatzes erwirtschaften, was präzise Planung und zusätzliche Unterstützung erfordert. Trotz der großen Anstrengungen blicken die lokalen Betreiber optimistisch auf die kommenden Wochen.
An der Strandperle, direkt an der Promenade, blickt das Geschwisterduo Malla optimistisch auf die wichtigste Phase des Jahres. Rund 35 bis 40 Prozent des Jahresumsatzes fallen in die Ferienmonate. Um dem Ansturm bei Klassikern wie Pizza, Döner mit hausgemachten Soßen und kalten Getränken gerecht zu werden, hat der Betrieb aufgestockt: Mehr Personal und ein zusätzlicher Kühlwagen unterstützen in den nächsten Monaten. Und wenn das Sommerwetter mal eine Pause einlegt? „Dann läuft der Großteil über den Lieferdienst“, so Ali Marwa Malla.

Optimierung bei schlechtem Wetter im Eiscafé Venezia

Einen Kilometer weiter, im familiengeführten Eiscafé Venezia am Hafen, steht Geschäftsführer Dghaino vor seiner ersten echten Hochsaison im frisch übernommenen Laden, wie die shz berichtet. „Ideale Bedingungen haben wir an sonnigen Tagen zwischen 22 und 25 Grad“, erklärt Dghaino. Wenn das Wetter mal nicht so rosig ist, nutzt die Familie die zusätzliche Zeit, um den Laden nach ihren Vorstellungen umzugestalten. „Uns fallen ab und zu Dinge auf, die wir noch optimieren können. Bei schlechtem Wetter haben wir dann genug Zeit, um uns darum zu kümmern.“ Neben den Urlaubern wirken im Sommer vor allem Großveranstaltungen wie die Sprottentage oder Konzerte in direkter Hafennähe belebend auf das Geschäft und sorgen für zusätzliche Laufkundschaft. Bei den Kunden kommen derzeit neben selbst gemachten Limos das Salz-Karamell-Eis besonders gut an, verrät Dghaino.

Hohe Verkaufszahlen im Eiscafé La Gondola

Im Eiscafé La Gondola, geführt von Oscar Caner und Elisabetta Caner, werden in den zwei Ferienmonaten ebenfalls rund 40 Prozent des Jahresumsatzes generiert. An absoluten Spitzentagen wandern in den beiden Filialen zusammen bis zu 1600 Eiskugeln über die Ladentheke. Neben Urlaubern setzt das Team auch stark auf Stammkunden, weswegen das Eiscafé auch im Winter geöffnet bleibt. In diesem Jahr sind neben wechselnden, selbst entworfenen Eiskreationen vor allem erfrischende Getränke wie Mango-Matcha-Latte oder Iced Caramel Macchiato gefragt. Für die beiden ist der 20. Juli noch einmal ein wichtiges Datum, an dem in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien beginnen. „Da sind vergangenes Jahr noch einmal spürbar mehr Gäste in den Laden gekommen“, sagt Oscar Caner.Obwohl die Konzepte der Betriebe variieren, sind sich die Gastronomen in einem Punkt einig: Die Hauptsaison ist überlebenswichtig, aber auch genauso anstrengend. Lange Tage von teilweise über zehn Stunden, viel Arbeit durch die zahlreichen Gäste und die hohen Temperaturen erfordern Disziplin und ein gutes Team, das sich reinhängt. Zeit für Erholung ist da eher die Ausnahme, denn viele Läden haben im Sommer jeden Tag geöffnet, um das meiste aus der Ferienzeit zu machen.

← alle Meldungen aus Norden

Weitere Meldungen aus Norden

Norden ✓

Tödliche Schüsse auf St. Pauli: Ermittler vermuten mehr Beteiligte

Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.

05.09., 04:12 Uhr