Suchaktion im Watt vor St. Peter-Ording endet glücklich
Nach einer Vermisstenmeldung in St. Peter-Ording suchten Polizei und DLRG im Watt nach einem 30-Jährigen. Der Mann wurde schließlich wohlbehalten in der Nähe von Garding angetroffen.
Wattwandern ist eben kein Deichspaziergang. Gut, dass der Ausflug glimpflich ausging.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Ein vermisster 30-jähriger Mann hat am Dienstagnachmittag in St. Peter-Ording einen Rettungseinsatz ausgelöst. Einsatzkräfte von Polizei und DLRG suchten im Watt nach dem Vermissten, der seit eineinhalb Stunden nicht mehr gesehen worden war. Der Mann konnte schließlich wohlbehalten auf dem Festland angetroffen werden. Wer sich im Watt nicht auskennt, läuft Gefahr, von der auflaufenden Flut eingeholt zu werden. Ist der Rückweg durch Priele versperrt, wird es brenzlig. Umso größer war die Sorge, als am Dienstagnachmittag (14. Juli) ein Mann in St. Peter-Ording als vermisst gemeldet wurde. Zuvor hatte sich die Betreuerin eines 30-Jährigen bei der Tourismuszentrale in St. Peter-Ording gemeldet. Demnach war der Mann seit ungefähr eineinhalb Stunden nicht mehr gesehen worden. Nach dem Erhalt der Vermisstenmeldung machten sich Polizeikräfte und Mitglieder der DLRG sofort auf die Suche.
Schnelle Weiterleitung und Suche im Watt
Die Tourismuszentrale gab den Fall um 16 Uhr umgehend an die Polizei weiter, wie die shz berichtet. Die Rettungskräfte machten sich daraufhin sofort auf zum Sucheinsatz im Watt vor dem bekanntesten nordfriesischen Küstenort.
Vermisster wohlbehalten angetroffen
Um 17.40 Uhr wurde der vermisste Mann laut Angaben der zuständigen Polizeidirektion Flensburg kurz vor Garding angetroffen. Wo genau der Vermisste entlangmarschiert ist, ist bislang nicht bekannt. Allerdings dürfte klar sein, dass er nicht wie befürchtet am Strand verschwunden war. Hochwasser war am Dienstag in St. Peter-Ording um 13.40 Uhr, danach setzte wieder die Ebbe ein.
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