Besondere Orte in der Wesermarsch: Fünf persönliche Lieblingsplätze im Porträt
Fünf Menschen aus der Region stellen ihre liebsten Orte in der Wesermarsch vor. Vom Fähranleger in Blexen bis hin zu entspannten Paddeltouren auf der Lune bieten diese Plätze Raum für Erholung und Naturerlebnisse.
Lieblingsplatz? Hauptsache kein Wind von vorne und ein Fischbrötchen in der Hand.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In der Wesermarsch gibt es zahlreiche Orte, die zum Entspannen und Verweilen einladen. Fünf Menschen aus der Region stellen ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze vor, die von maritimen Treffpunkten bis hin zu unberührten Naturlandschaften reichen. Diese Orte bieten jeweils ganz eigene Möglichkeiten, um den Alltag hinter sich zu lassen. Für Timo Kühnemuth ist der Bereich rund um den Fähranleger in Blexen der absolute Lieblingsort in der Region. Ein Ausflug in den Stadtnorden von Nordenham fühlt sich für seine Familie wie ein Kurzurlaub an, besonders bei Sonnenschein und blauem Himmel. Neben Fahrradtouristen und Wohnmobilisten, die auf die Fähre warten, lassen sich dort große Schiffe auf der Außenweser beobachten. Die Stadt investierte im Zuge der Dorferneuerung viel Geld in diesen Bereich, der nun einen gepflasterten Platz und eine Skulptur von Roy Horn bietet. Zudem empfiehlt Kühnemuth einen Besuch des Weserschlösschens, von dessen Restaurantbereich aus man bei einem Getränk die Aussicht genießen kann.
Maritime Treffpunkte und weite Ausblicke
Ein weiterer besonderer Ort ist das Oberfeuer in Eckwarderhörne in Butjadingen, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Hier kann Stefan Hippler nach eigenen Angaben am besten durchatmen und den Blick über das Wattenmeer genießen. Ein Spaziergang von Tossens dorthin lohne sich besonders an kühleren Tagen, um das Knistern des Watts und die Vogelstimmen zu hören. Nach Sonnenuntergang bietet der klare Himmel zudem einen Blick in die Sterne. Am dortigen Wattwanderhäuschen können Tickets für Wattwanderungen erworben werden.
Naturerlebnisse am Wattenmeer und an der Weser
Für Detlef Glückselig sind der Union-Pier und der nördliche Abschnitt des Nordenhamer Weserstrands ein magischer Ort. Besonders in den frühen Morgenstunden im Frühjahr und Herbst, wenn die Sonne über dem Fluss aufgeht und Nebel auf dem Wasser liegt, entfaltet die Kulisse mit den vorbeifahrenden Schiffen und dem Hafen der Midgard ihre Wirkung. Der Union-Pier eignet sich laut Glückselig auch ideal als Startpunkt für eine morgendliche Joggingrunde am Strand.
Entspannung mit Hund und Abenteuer auf dem Wasser
Wenn Andrea Vogt in der Wesermarsch privat unterwegs ist, geschieht dies meist in Begleitung ihrer Hündin Nala. Für sie sind die schönsten Orte diejenigen, an denen Mensch und Tier gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. In Strohausen finden Hundefreunde, Geschichtsinteressierte, Segler oder Erholungssuchende mit historischen Bürgerhäusern, alten Alleebäumen und dem nahegelegenen Mengers Park eine passende Umgebung für einen entspannten Spaziergang.
Auf der Lune vergisst Sabrina Krabbenhoeft gerne die Zeit. Wenn es die Zeit erlaubt, nutzt sie ihr aufblasbares Packraft für Ausfahrten auf dem Fluss. Die Lune zeichnet sich durch eine geringe Strömung und das Fehlen von großem Schiffsverkehr aus. Neben idyllischen Grundstücken, einem Grillplatz und einem Getränkewagen auf Höhe von Düring sowie einer ehemaligen Laubenkolonie am Wasser bietet der Fluss unberührte Natur, in der man oft stundenlang niemanden außer vereinzelten Anglern trifft.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.