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Schwere Gewitter und Hagel über Niedersachsen erwartet

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern im Süden Niedersachsens. Bereits in der Nacht zuvor führten heftige Gewitter zu rund 1.000 Feuerwehreinsätzen im Raum Hannover.

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In Niedersachsen drohen am Dienstag erneut schwere Unwetter mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor allem für den Süden des Bundeslandes vor extremen Wetterbedingungen. Bereits in der Nacht zuvor hatten schwere Gewitter zu zahlreichen Schäden und rund 1.000 Feuerwehreinsätzen in der Region Hannover geführt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor schweren Gewittern, die insbesondere den Süden Niedersachsens treffen. Die Warnung gilt laut DWD bis in den frühen Abend unter anderem für die Gebiete Salzgitter, Wolfenbüttel, Braunschweig und Hannover. Dabei kann es zu heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter kommen, wie die Tagesschau berichtet. Zudem sind schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um die 90 Kilometer pro Stunde möglich.

Beruhigung in der Nacht und Aussichten für Mittwoch

In der Nacht zu Mittwoch soll sich das Wetter beruhigen. Es wird laut DWD meist gering bewölkt und trocken, wobei im Süden anfangs noch Schauer oder Gewitter und später teilweise Nebel möglich sind. Die Tiefstwerte bewegen sich um 18 Grad an der See, um 16 Grad im Südwesten sowie um 13 Grad im Wendland und im Raum Göttingen. Am Mittwoch wird es überwiegend sonnig, am Nachmittag sind jedoch erneut einzelne Schauer oder Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 24 Grad und maximal 32 Grad.

Rund 1.000 Einsätze im Raum Hannover

Bereits am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag verursachten Unwetter erhebliche Schäden in Niedersachsen. Allein in der Stadt und Region Hannover rückte die Feuerwehr bis zum frühen Dienstagmorgen zu rund 1.000 wetterbedingten Einsätzen aus. In diesem Zeitraum gingen etwa 2.300 Notrufe ein, wodurch die Notrufleitungen zwischenzeitlich überlastet waren, teilte ein Sprecher mit. Zahlreiche Keller, Aufzugschächte, Tiefgaragen und Straßen wurden überflutet, zudem blieben Autos in den Wassermassen stecken.

Hagelschäden an Dächern und Fahrzeugen

Auch Hagel richtete Schäden an. Aus Sarstedt berichtet die Feuerwehr von drei bis vier Zentimeter großen Hagelkörnern, die Überdachungen beschädigt haben. In Heidenau, einem Ortsteil der Samtgemeinde Tostedt im Landkreis Harburg, gab es am Montagabend ebenfalls einen massiven Hagelschauer. Die Feuerwehr spricht in diesem Zusammenhang von einem "sehr starken lokalen Ereignis".

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