Meldung ✓

Containerriese „CMA CGM Notre Dame“ verlässt den Hamburger Hafen

Das neue Mega-Containerschiff „CMA CGM Notre Dame“ bricht am Mittwochmorgen von Hamburg nach Antwerpen auf. Für Shipspotter bieten sich entlang der Elbe mehrere Gelegenheiten, den unter französischer Flagge fahrenden Riesen zu beobachten.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Schickes Boot. Aber passt da auch eine ordentliche Ladung Fischbrötchen drauf? — Rocky, Chefkolumnist
Illustration zu: Containerriese „CMA CGM Notre Dame“ verlässt den Hamburger Hafen
Illustration: KI-generiert
Das neue europäische Mega-Containerschiff „CMA CGM Notre Dame“ verlässt am Mittwoch, dem 15. Juli, den Hamburger Hafen. Für Shipspotter und Schaulustige ergeben sich entlang der Elbe in Wedel, Glückstadt und Brokdorf gute Gelegenheiten, den vorbeifahrenden Ozeanriesen zu beobachten. Das Schiff ist der erste von zehn neuen, mit Flüssigerdgas betriebenen Containerriesen einer französischen Reederei.

Die „CMA CGM Notre Dame“ ist das neueste Mega-Containerschiff, das den Hamburger Hafen anläuft. Erst am 2. Juli wurde das knapp 400 Meter lange und bis zu 24.212 Standardcontainer fassende Schiff in Le Havre getauft, und seit Sonntag, 12. Juli, liegt es erstmals in Hamburg vor Anker. Am Mittwoch, 15. Juli, macht sich die „Notre Dame“ um 7 Uhr morgens auf den Weg nach Antwerpen. Die Abfahrtszeit war bis Dienstagmorgen auf 6 Uhr früh am Mittwoch terminiert, wurde jedoch verschoben, wie die shz berichtet. Für laufend aktualisierte Informationen empfiehlt sich ein Blick in die Segelliste des Hamburger Hafens oder die App „Port of Hamburg“.

Beobachtungspunkte entlang der Elbe

Nach ihrer Abfahrt in Hamburg wird die „Notre Dame“ rund 45 Minuten bis eine Stunde später das Willkomm Höft in Wedel passieren. Dort bietet sich eine gute Möglichkeit für Fotos des neuen Ozeanriesen. Mit ablaufendem Wasser wird der Containerriese sich dann zügig weiter die Elbe hinab Richtung Nordsee bewegen und Glückstadt etwa gegen 8.30 bis 9 Uhr passieren. Dort dürfte die Sicht bei klarem Wetter vom Außenhafen oder vom Fähranleger ebenfalls sehr gut sein, allerdings sind Zuschauer hier durch die Rhinplate wesentlich weiter vom Fahrwasser entfernt als beispielsweise in Wedel.

Wer der „Notre Dame“ dagegen noch einmal nahe kommen möchte, ist eine knappe halbe Stunde später, also gegen 9 bis 9.30 Uhr, in Brokdorf richtig. In der leichten Kurve, die die Elbe hier Richtung Nordsee macht, kommt das Schiff dem Ufer noch einmal sehr nahe, bevor es zunächst auf den Weltmeeren verschwindet. Die Fahrtzeiten sind jedoch ohne Gewähr, da große Schiffe ihre Geschwindigkeit auf der Elbe bei Gegenverkehr deutlich reduzieren müssen, was eine Fahrt schnell um 20 bis 30 Minuten verlängern kann. Zudem muss die „Notre Dame“ je nach aktuellem Tiefgang, der von der Beladung abhängt, zügig heraus, bevor das Niedrigwasser voll einsetzt.

Technische Details und Route

Das neueste Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist ab sofort auf der Linie zwischen Asien und Nordeuropa im Einsatz und verbindet die Häfen Ningbo, Shanghai, Singapur, Le Havre, Rotterdam und Tanger Med mit Hamburg. Es ist das erste einer Reihe von zehn baugleichen Containerschiffen, die seitens CMA CGM in Auftrag gegeben wurden, um die Flotte des Unternehmens nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Alle zehn werden nach französischen Monumenten benannt und mit LNG – flüssigem Erdgas – betankt.

Die „Notre Dame“ fährt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21,5 Knoten, ist 399,9 Meter lang und 61,3 Meter breit. Mehrere Containerschiffe auf der Elbe weisen ähnliche Maße auf, doch die „Notre Dame“ sticht mit ihrem schieren Fassungsvermögen hervor: Eine Maximalladung von 24.212 Standardcontainern inklusive 1600 Kühlcontainern macht sie zum größten Containerschiff unter französischer Flagge.

← alle Meldungen aus Norden

Weitere Meldungen aus Norden

Norden ✓

Tödliche Schüsse auf St. Pauli: Ermittler vermuten mehr Beteiligte

Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.

05.09., 04:12 Uhr