Sommerwetter bringt Hitze und Gewitter nach Niedersachsen
In dieser Woche steigen die Temperaturen in Niedersachsen auf über 30 Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem vor vereinzelten Gewittern und lokalen Unwettern.
In Niedersachsen bestimmt in dieser Woche sommerliches Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad das Geschehen. Während tagsüber vereinzelt Gewitter und lokale Unwetter drohen, sorgt die nächtliche Abkühlung für Entlastung. Ein Hoch über Schottland transportiert die sehr warme bis heiße Luft nach Norddeutschland. Wie die Tagesschau berichtet, sind heute im Binnenland Temperaturen bis zu 31 Grad möglich, während es an den Küsten bei um die 20 Grad bleibt. Dazu weht ein schwacher, an der See mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Am Nachmittag begünstigt ein Tief in höheren Luftschichten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die Entstehung von Gewittern. Vor allem im Nordosten und Osten kann es dann lokale Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und kleinkörnigem Hagel geben.
Gewittergefahr hält auch am Dienstag an
Der Dienstag gestaltet sich ähnlich: In der Nacht kann es noch Schauer und vereinzelte Gewitter geben. Tagsüber werden dann wieder Höchsttemperaturen zwischen 28 und 31 Grad im Binnenland und um die 22 Grad an der See erwartet. Vereinzelt könnte es am Nachmittag erneut Schauer oder Gewitter geben. Der Wind weht an der See mäßig bis frisch aus nordöstlichen Richtungen. Am Mittwoch bleibt es dann dem DWD zufolge trocken bei maximal 32 Grad.
Deutliche Abkühlung in den Nächten
Im Gegensatz zum Extremwetter Ende Juni mit Temperaturen bis zu 40 Grad und tropisch-heißen Nächten, kühlt es in den kommenden Tagen nachts deutlich ab. In der Nacht zu Dienstag sagt der DWD Temperaturen von 17 bis 14 Grad im Binnenland voraus. Von Dienstag auf Mittwoch werden sogar nur 16 bis 13 Grad erwartet. Auch im Laufe der Woche soll es so weitergehen.
Ratschläge zum Schutz vor der Hitze
Wetterexperte Martin Gudd vom ARD-Wetterkompetenzzentrum rät, sich möglichst nicht in der Sonne aufzuhalten und stattdessen den Schatten zu suchen. "Die Menschen müssen viel mehr trinken als normal. Das wird gern von älteren Personen vergessen", sagte Gudd. Sein Plädoyer: Die Fenster öffnen und versuchen, für Durchzug zu sorgen - gegebenenfalls zusätzlich mit Ventilatoren. Von der Option "Fenster zu und nasse Handtücher aufhängen" rät er strikt ab. "Wenn man die Räume zumacht, erkauft man sich Feuchtigkeit. Das ist vor allem für ältere Menschen potenziell tödlich", so Gudd. "Es gibt nichts Schlimmeres als Wärme und Feuchtigkeit in einem Raum."
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.