Sicherstellungszuschlag: 1,5 Millionen Euro für Westküstenkliniken
Die Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel erhalten im Jahr 2027 eine Bundesförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Damit soll die medizinische Versorgung in der dünn besiedelten Region Dithmarschen gesichert werden.
Geld für Kliniken ist gut. Hauptsache, die Heftpflaster halten auch bei Sturm.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel erhalten für das Jahr 2027 eine finanzielle Förderung des Bundes in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Mit diesem sogenannten Sicherstellungszuschlag soll die medizinische Versorgung in der dünn besiedelten Region an der Westküste aufrechterhalten werden. Insgesamt profitieren in Schleswig-Holstein acht Klinikstandorte von dieser Unterstützung. Die Standorte der Westküstenkliniken (WKK) im Kreis Dithmarschen erhalten die Förderung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss bereits seit mehreren Jahren, wie die Tagesschau berichtet. Für das Jahr 2027 beläuft sich die Summe auf insgesamt 1,5 Millionen Euro, was eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren darstellt, in denen die Fördersumme für beide Häuser bei insgesamt 1,2 Millionen Euro lag. Nach Angaben von WKK-Geschäftsführer Martin Blümke ist die Förderung eine wichtige Unterstützung. Wegen der geringen Bevölkerungsdichte an der Westküste könnten die Kliniken die notwendige medizinische Versorgung sonst nicht gewährleisten.
Höchstzuschuss für den Standort Heide
Der Standort Heide erhält mit einer Million Euro den höchstmöglichen Zuschuss. Gefördert werden dort die Innere Medizin, die Chirurgie, die Geburtshilfe sowie die Kinder- und Jugendmedizin. Der Standort Brunsbüttel bekommt für die Innere Medizin und die Chirurgie weitere 500.000 Euro.
Bundesweite Absicherung dünn besiedelter Regionen
Mit dem Geld soll die medizinische Versorgung in dünn besiedelten Regionen gesichert werden. Bundesweit erhalten im Jahr 2027 insgesamt 128 Klinikstandorte einen Sicherstellungszuschlag.
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