Stau auf dem Wasser. Da hilft auch kein Hupen, nur Geduld und Tee.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Vor der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel hat der Schiffsverkehr deutlich zugenommen, sodass derzeit mehr als 20 Schiffe auf die Einfahrt warten. Grund für den Stau sind bevorstehende Sperrungen des Kanals aufgrund von Bauarbeiten an der Rader Hochbrücke bei Rendsburg. Viele Reedereien versuchen nun, ihre Schiffe noch vor Beginn der Sperrzeiten durchzuschleusen. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Nord-Ostsee-Kanal verzögert sich die Abfertigung im Kreis Dithmarschen zusätzlich, da in Brunsbüttel für größere Schiffe momentan ausschließlich die Nordschleuse in Betrieb ist. Wie die Tagesschau berichtet, warten deshalb aktuell mehr als 20 Schiffe auf die Passage.
Sperrzeiten im Juli
Der Nord-Ostsee-Kanal wird wegen der Bauarbeiten an der Rader Hochbrücke zeitweise komplett gesperrt. Die erste Vollsperrung ist für den 14. Juli für eine Dauer von neun Stunden angesetzt. Eine weitere komplette Sperrung erfolgt vom Abend des 15. Juli bis zum Morgen des 16. Juli.
Ausweichrouten und Wartezeiten
Für Schiffe, die den Kanal vor den angekündigten Sperrzeiten nicht mehr rechtzeitig erreichen, bleiben nur wenige Optionen. Sie müssen entweder die Wartezeiten vor den Schleusen in Kauf nehmen oder den rund 250 Seemeilen längeren Umweg über die Nordspitze Dänemarks wählen.
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