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Großveranstaltung in Hamburg: Zahlreiche Straßensperrungen wegen World Triathlon

Am kommenden Wochenende zieht der „World Triathlon“ tausende Athleten nach Hamburg. Autofahrer müssen sich in der Innenstadt und am Hafenrand auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen.

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Triathlon in Hamburg? Ich laufe höchstens bis zum Fischbrötchenstand. — Rocky, Chefkolumnist
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Am kommenden Wochenende findet in Hamburg wieder der „World Triathlon“ statt. Aufgrund der Großveranstaltung ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt, westlich der Alster sowie auf St. Pauli und am Hafenrand zu rechnen. Die Einschränkungen dauern bis Sonntagabend an.
Wie die Tagesschau berichtet, werden beim „World Triathlon“ die Sprint- und Staffel-Weltmeisterschaften ausgetragen. Dabei kämpfen die Athletinnen und Athleten in unterschiedlichen Wettbewerben und Altersklassen um WM-Medaillen. Am Samstag und Sonntag finden sowohl die Rennen für die Profis (Elite Männer und Frauen) als auch für die Jedermänner (Open Race) und die Para World Series für Menschen mit Behinderungen statt. Für Freitag und Samstag sowie für Sonntag und Montag gibt es vom Veranstalter jeweils interaktive Sperrzeitenkarten, auf denen genau abgelesen werden kann, welche Straßen in welchem Zeitraum für den Autoverkehr gesperrt sind. Zudem gibt es einen Flyer als PDF, der heruntergeladen werden kann.

Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt

Der Ballindamm ist wasserseitig bereits seit dem Freitagmorgen gesperrt. Die Innenstadt sollte über Deichtortunnel, Willy-Brandt-Straße und im Norden über die Straßen An der Alster, Kennedybrücke, Alsterglacis und Theodor-Heuss-Platz umfahren werden. Stadteinwärts sind Klosterwall und der Steintorwall bis Georgsplatz auf der Hauptbahnhofseite für den Autoverkehr offen. Die Lombardsbrücke ist Samstag von 5.30 bis 17 Uhr und Sonntag von 5.30 bis 20 Uhr jeweils für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Kennedybrücke ist das gesamte Wochenende frei befahrbar. Der Wallringtunnel ist seit Freitag, 22 Uhr, bis Sonntag, 20 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt. Der Deichtortunnel ist das gesamte Wochenende frei befahrbar. Der Hauptbahnhof kann über Kennedybrücke, An der Alster, Sechslingspforte, Steindamm, Kreuzweg, Adenauerallee, Kirchenallee oder über Willy-Brandt-Straße, Deichtortunnel, Amsinckstraße, Nordkanalbrücke, Hammerbrookstraße, Kurt-Schumacher-Allee, Adenauerallee, Steintorplatz und Kirchenallee angefahren werden. Generell empfiehlt die Polizei allen, die Hamburg in Ost-West-Richtung durchqueren wollen, die Innenstadt zu umfahren und Routen nördlich der Außenalster zu wählen.

Sperrungen am Hafenrand und westlich der Außenalster

Die Straßen am Hafenrand sind von Dovenfleet bis St. Pauli Fischmarkt Höhe Große Elbstraße am Samstag von 5.30 bis 13 Uhr und am Sonntag von 5.30 bis 13 Uhr gesperrt. Die St. Pauli Landungsbrücken sind im genannten Zeitraum nicht erreichbar und können nur über U- und S-Bahn angefahren werden. Am Sonntag sind auch Breite Straße und Palmaille von 5.30 bis 13 Uhr gesperrt. Westlich der Außenalster sind bis Alte Rabenstraße Fontenay und Alsterufer stadteinwärts befahrbar. Das Alsterufer ist bis Fontenay am Samstag von 9 bis 15.30 Uhr voll gesperrt. Am Sonntag sind Fontenay, Alsterufer und Harvestehuder Weg in der Zeit von 6.30 bis 14 Uhr nur stadteinwärts befahrbar. Krugkoppel, Fernsicht, Neue Rabenstraße und Alsterterrasse sowie Alsterufer bis Fontenay sind in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitungen stadteinwärts und stadtauswärts führen über Hudwalckerstraße, Lenhartzstraße, Eppendorfer Baum, Klosterstern und Rothenbaumchaussee. Für Fragen zu den Verkehrshinweisen hat der Veranstalter eine Hotline unter der Telefonnummer 0157/56 600 201 eingerichtet. Sie ist von Donnerstag bis Samstag jeweils von 8 Uhr bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Zudem ist eine Kontaktaufnahme per Mail unter verkehrsinfo@triathlond-events.de möglich.

Teilnehmerrekord und keine erwarteten Proteste

Mehr als 13.000 Athleten und Athletinnen werden beim Triathlon am Wochenende an den Start gehen – darunter Profis, aber auch viele Hobbysportler und -sportlerinnen. Die Veranstaltung gilt damit als der teilnehmerstärkste Triathlon der Welt. Zudem werden laut Veranstalter rund 250.000 Menschen an der Strecke stehen. Sportsenator Andy Grote (SPD) erwartet beim Triathlon am Wochenende keine Proteste. In Hamburg würden seit vielen Jahren zahlreiche Sportgroßveranstaltungen durchgeführt. Es gebe keine andere deutsche Stadt, in der das ohne größere Klagen und mit so viel Begeisterung getragen werde, sagte Grote NDR 90,3. Bei dem Langstrecken-Triathlon Ironman waren im Juni offenbar vorsätzlich Metallsplitter auf der Radstrecke in Kirchwerder verstreut worden.

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05.09., 04:12 Uhr