Großeinsatz am Hufeisensee: Suche nach vermisstem Schwimmer in Isernhagen
Nachdem ein etwa 40-jähriger Mann nach einem Sprung in den Hufeisensee nicht wieder auftauchte, suchte ein Großaufgebot an Einsatzkräften vergeblich nach ihm. Die DLRG warnt vor den Gefahren im Wasser.
Nach Angaben der ebenfalls beteiligten Polizei Hannover wurde der Einsatz in der Nacht zu Montag gegen 1.30 Uhr beendet. Drei Stunden zuvor hatten Passanten den Notruf gewählt, weil sie gesehen hatten, wie ein etwa 40 Jahre alter Schwimmer von einer Plattform in den See gesprungen war, dann aber nicht mehr gesehen wurde.
Umfangreiche Suchmaßnahmen im tiefen Baggersee
Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter mehrere Tauchgruppen, rückten daraufhin an und suchten nach dem Vermissten, fanden jedoch niemanden, wie die Tagesschau berichtet. Der Hufeisensee am Wietzepark in Isernhagen in der Region Hannover hat eine Fläche von knapp zwölf Hektar und ist bis zu 20 Meter tief.
DLRG warnt vor Gefahren beim Baden
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit Sitz in Bad Nenndorf im Landkreis Schaumburg hat erst am Wochenende dazu aufgerufen, die Gefahren am Wasser nicht zu unterschätzen. Hintergrund ist die hohe Zahl an Badetoten: Allein in Niedersachsen sind im Juni acht Menschen beim Baden gestorben. Bundesweit gab es im Juni laut DLRG mindestens 99 Badetote - so viele wie seit 2003 nicht mehr.