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Gleitaar-Paar bei der Paarung in Bremervörde beobachtet

In Bremervörde wurde ein Paar der seltenen, ursprünglich in Afrika beheimateten Gleitaare beim Paarungsverhalten gesichtet. Die Beobachtung weckt bei Naturschützern die Hoffnung auf eine weitere Brut der Greifvogelart in Niedersachsen.

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Afrikanische Vögel beim Turteln im Norden. Hoffentlich gefällt ihnen unser Schmuddelwetter. — Rocky, Chefkolumnist
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In Bremervörde im Landkreis Rotenburg hat eine Vogelkundlerin ein Gleitaar-Paar bei der Paarung beobachtet. Die eigentlich in Afrika beheimatete Greifvogelart ist laut Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen äußerst selten zu sehen. Die Beobachtung weckt nun Hoffnungen auf weitere Bruten der Vögel in Niedersachsen.

Hoffnung auf weitere Bruten in Niedersachsen

Erst seit einigen Jahren taucht der Vogel regelmäßig in Deutschland auf, wie die Tagesschau berichtet. Das Paarungsverhalten der beiden Gleitaare beweise zwar noch keine Brut, aber es zeige, dass die Art mehr als nur einen Rastplatz in Niedersachsen findet, sagte Vogel-Expertin Franziska Lehmann vom NABU.

Die erste erfolgreiche Brut eines Gleitaares in Niedersachsen wurde den Angaben zufolge 2025 im Landkreis Wesermarsch nachgewiesen. Zwei der drei Jungvögel seien flügge geworden, hieß es. Nächstgelegene bekannte Brutvorkommen hätte es bis dato nur in Frankreich gegeben.

Vorliebe für offene Landschaften

Gleitaare lieben laut NABU Niedersachsen offene Landschaften, Wiesen und Felder. Ob Bremervörde der Art auf längere Sicht zusagt, lasse sich derzeit noch nicht sagen.

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