Gericht kippt Pfand-Ausnahme im deutsch-dänischen Grenzhandel
Das Verwaltungsgericht Schleswig hat die langjährige Pfand-Ausnahme für skandinavische Kunden gekippt. Während dänische Händler auf Gewinne hoffen, befürchten deutsche Grenzmärkte wirtschaftliche Einbußen.
Durch das Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig steht der deutsch-dänische Grenzhandel vor einschneidenden Veränderungen. Nach 23 Jahren wird die bisherige Ausnahme beim Dosenpfand für skandinavische Kunden beendet, sodass diese bald ebenfalls Pfand entrichten müssen. Dies führt zu gegensätzlichen Reaktionen auf beiden Seiten der Grenze, wie die shz berichtet.
Folgen für den Grenzhandel
Die dänischen Händler blicken dem Ende der Ausnahmeregelung positiv entgegen und erhoffen sich dadurch massive Umsatzgewinne. Auf der anderen Seite bangen die deutschen Grenzmärkte um ihre Gewinne. Ihnen drohen durch die Umstellung erhebliche logistische sowie wirtschaftliche Herausforderungen.