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Gastronomen beleben Restaurant Elbblick in Stade wieder

Die Brüder Ergys und Bajram Palushi übernehmen das leerstehende Lokal am Stadersand. Nach einer Sanierung soll das Restaurant im Herbst eröffnen.

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Hauptsache, es gibt bald wieder frischen Fisch mit Elbblick. Da schmeckt das Alster gleich besser. — Rocky, Chefkolumnist
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Zwei Stader Gastronomen planen die schnelle Wiederbelebung des seit Ende Oktober brachliegenden Lokals „Elbblick“ auf Stadersand. Die Eröffnung des Restaurants ist für den 1. September, spätestens jedoch für den 1. Oktober dieses Jahres angedacht. Bis dahin stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich an.

Die neuen Möbel für das Restaurant und seine Außenterrasse sind bereits bestellt und komplett in hellem Holz gehalten. „Klassisch“, wie die Brüder Ergys Palushi und Bajram Palushi betonen. Die Lieferzeit beträgt mindestens sechs Wochen. Neben der Sanierung von Innen- und Außenbereich soll auch die Küche modernisiert werden, in der künftig italienische und deutsche Speisen zubereitet werden. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, soll das Angebot auf Stadersand entsprechend ausfallen.

Erweiterung des Angebots geplant

Die Gastronomen planen, von 11.30 bis 14.30 Uhr warme Küche anzubieten. Am Nachmittag sollen bis 18 Uhr Kaffee, Kuchen und kleine Snacks serviert werden. Die genauen Winteröffnungszeiten ergäben sich aus dem Zulauf der Kundschaft, wobei vor allem der Mittagstisch offengehalten werden soll. Auf der Speisekarte des Restaurants, dessen Namen „Elbblick“ übernommen wird, sollen Fischgerichte, Salate, Antipasti sowie saisonale Tagesangebote wie Spargel stehen. Für das kommende Jahr ist eine Erweiterung des Angebots geplant.

Dann soll das Lokal bis in die Abendstunden geöffnet sein, zudem sind eine Abendkarte und Cocktails angedacht. Das knallige Gelb des Gebäudes wollen sie in ein dezentes Anthrazit umwandeln. Außer auf der Terrasse soll auch auf den umliegenden Grünflächen bedient werden. Zudem bieten sich die Gastronomen für die Ausrichtung von größeren Feiern an. Der „Elbblick“ in Stade ist wie die „Trattoria del Porto“ in Bremervörde als Familienbetrieb angelegt, bei dem die Brüder von ihren Eltern unterstützt werden.

Erfahrungen aus Bremervörde

In Bremervörde betreiben die Palushis am Hafen die „Trattoria del Porto“ und haben sich dort offensichtlich einen guten Ruf erarbeitet. Dieses Restaurant wollen sie weiter betreiben. Was sie bewogen hat, das Lokal in Stade zusätzlich zu übernehmen? „Die tolle Lage mit Blick auf die Elbe“, sagt Ergys Palushi (31), älterer der beiden Brüder. Bajram Palushi ist 28 Jahre alt und gelernter Koch.

In diesem Jahr müssen die beiden allerdings auf die Saison während der Sommermonate verzichten. Die Ausschreibung durch die Stadt Stade als Vermieter hatte sich hingezogen. Der letzte Pächter hatte im Oktober 2025 die Schotten dichtgemacht.

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